Gleichgeschlechtigkeit in der gegenwärtigen NSDAP


ArnoBrekerDiePartei

VERZEICHNIS DER IN DIESEM “BLOG” VON MIR AUSGELEGTEN ZUSAMMENSTELLUNG:

https://ricardodepereablog.wordpress.com/2016/10/26/gleichgeschlechtigkeit-in-der-nsdap-und-hitlerswollust-ausschlieslich-nach-mannlichkeit-und-mannergesthalt-i-teil/

https://ricardodepereablog.wordpress.com/2016/03/21/vandervogel-wikipediaaufsatze-als-v-anhang-zu-gleichgeschlechtigkeit-in-der-nsdap/

https://ricardodepereablog.wordpress.com/2015/11/21/gleichgeschlechtigkeit-in-der-nsdap-und-hitlerswollust-ausschlieslich-nach-mannlichkeit-und-mannergesthalt-ii-teil-aufsatz-von-herrn-w-gerhard-xii-xii-mm-in-neue-einheit-fruhe/

https://ricardodepereablog.wordpress.com/2016/10/26/gleichgeschlechtigkeit-in-der-nsdap-und-hitlerswollust-ausschlieslich-nach-mannlichkeit-und-mannergesthalt-iii-teil/

https://ricardodepereablog.wordpress.com/2016/03/21/gleichgeschlechtigkeit-heute-in-der-nsdap/

GLEICHGESCHLECHTIGKEIT (“HOMOEROTISMUS”) IN DER NSDAP, HEUTE : Ein Hindernis? Wie weit?.

 

                                       TEIL I :

 

III. ANHANG ZU : Gleichgeschlechtigkeit in der NSDAP … II. Teil.

 

WAS DEM LEBEN, DER WIRKLICHKEIT UND DER GESCHICHTE TEILWEISE GEHÖRTE DARF MAN NICHT LEUGNEN, GLEICH OB MAN DAS MAG ODER NICHT:

“Ein Bild sagt mehr als tausend Worte”

„One Picture is Worth Ten Thousand Words“, Fred R. Barnard, Zeitschrift “Printers ‘Ink”, 8. Dez. 1921, SS. 96-97 : 21

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ERNEST

Und… “das Leben” setzt fort 🙂 :

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[:Alexander Staudal, “Model”:]

Alexander Staudal by Brent Chua:

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Ton Heukels, deutsches Vorbild.

                                                 :Ton Heukels, deutsches Vorbild:

Ton Heukels

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“Homoerotismus” bei der ÜBERLEBENDEN NSDAP als Geistesgesellschaft, oder bei den sogenannten “Neonazis”:

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[ Für die 2 vorherigen Bilder : Jan Philip Zuehlke und Philip Barnhill, Models. (Die politische Zugehörigkeit, falls sie es giebt, beider vorbildichen Philips ist uns nicht auffindlich oder unbekannt gewesen.) ]

Thor Bülow, das Vorbild der vollkommensten Menschengestalt.

Thor Bülow, das Vorbild der vollkommensten Menschengestalt.

https://youtu.be/DhLAjr1xgi4  Watch more SUCH FASHION now at http://bit.ly/suchfashion VFILES IS #FASHION. ENTER OUR WORLD AT https://www.vfiles.com/  : Für Mädlel und Frauen geeignet, und 🙂 … . ]

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MICHAEL ALOYSIUS ALFONS KÜHNEN 

(* 21. Juni 1955 in Beuel ; 25. April 1991 in Kassel ) war ein Denker, Philosoph, Mitglied der wiedergeborenen NSDAP AO, und Anführer in verschiedenen NS-Gemeischaften der überlebenden NSDAP als geistigen und politischen Gesellschaft, Gründer und Führer der  ANS/NA. Kühnen wuchs in einem bürgerlich-begüterten katholischen Elternhaus als Einzelkind auf, und besuchte das katholische Collegium Josephinum Bonn , wo er 1974 das Abitur ablegte und Schülersprecher war.Von 1974 bis 1977 diente er als Soldat bei der Bundeswehr, studierte an der Universität der Bundeswehr Hamburg und wurde Leutnant. Von der sionistischen Regierung in Deutschland ist er sektarisch ständig verfolgt und aus der Armee furchtwahrerweise entlassen worden. Er wurde ins Gefängnis, wegen gegen die unechte “Democratie” freizudenken, gesteckt, und musste dort als Verbrecher misshandelt worden sein.

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 ÜBER IHN : 

http://de.metapedia.org/wiki/K%C3%BChnen,_Michael

Sein Kampf

Unterredung mit Herrn Kühnen

Sein Kampf

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Thomas Lidèn

Thomas Lidèn, Vorbild n. Rasse.

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NS-NACHRICHTEN

der NSDAP/AO – deutsche Internet-Ausgabe

NS KAMPFRUF”, Nummer 107/7 -Frühling 2001 (112)

NSDAP/AO: PO Box 6414, Lincoln, NE 68506 USA www.nazi-lauck-nsdapao.com

 

Zum 10. Todestag Michael Kühnens

Vor zehn Jahren – am 25. April 1991 – starb Michael Kühnen kurz vor seinem 36.sten Geburtstag.

Kühnen war Nationalsozialist und er war Revolutionär, wenn auch nicht unumstritten.

Aber er hat die Bewegung nach langer Nacht wiederbelebt. Durch sein Vorbild riß er viele jugendliche Anhänger mit und führte damit den Kampf nach jahrelangen Hinterzimmerdebatten – überwiegend alter Besserwisser – wieder auf die Straße zurück.

Die jungen Kameradinnen und Kameraden von heute können es sich heute vielfach nicht mehr vorstellen, was es für unsere jungen, glühenden Herzen bedeutetet, einen ebenfalls jungen, dynamischen und ausgesprochen belesenen Chef gefunden zu haben, der zwar jeder argumentiven Auseinandersetzung gewachsen war, trotzdem aber dazu aufrief, die Keller, Hinterzimmer und Wohnstuben zu verlassen, um der Öffentlichkeit zu zeigen, daß wieder jugendliche Nationalsozialisten den Kampf um Volk und Reich aufgenommen haben.

Es wäre eine Lüge zu sagen, daß wir damals nicht ungeheuer stolz gewesen sind, als wir merkten, daß wir Wenigen für das System eine Herausforderung darstellten mit der es zunächst gar nicht umgehen konnte.

Es war herrlich, als wir zum Beispiel am 30. April 1983 mit Braunhemd, Schulterriemen, ANS/NA-Abzeichen, hakenkreuz- und sigrunenähnlichen Fahnen in Bad Bergzabern vor der Weltpresse aufmarschierten und abends sogar in der “tagesthemen” zu sehen waren.

Das war das Werk Michael Kühnens und wird allen seinen Gegnern zum Trotz sein unvergänglicher Verdienst sein.

Auch alte Frontsoldaten – des ewigen Debattierens müde – stießen damals dazu. Ein Frankfurter Ritterkreuzträger stellte den Kontakt zu Thies Christophersen her und der ließ die Kameraden Christian Worch und Thomas Brehl erstmals als Vertreter der jungen Generation vor Veteranen der Waffen-SS im legendären Schelde-Hof in Antwerpen sprechen, der Generationensprung war gechafft!

Der Kommandeuer des Berliner Wachbattalions Großdeutschland, Generalmajor Otto-Ernst Remer, sprach ebenso auf unseren Veranstaltungen, wie der Gründer der Wiking-Jugend und Hauptmann der Deutschen Wehrmacht, unser unvergessener Capitan Walther.

Michael Kühnen besuchte den Kommandeur der Waffen-SS Division Wallonie, Kamerad Leon Degrelle, und hielt guten Kontakt zu ehemaligen Waffen-SS-Angehörigen, besonders in Frankreich.

Es war eine wunderbare Zeit, aber auch der Gegner schlief nicht und eine gnadenlose Verfolgung Kühnens setzte ein. Mit über acht Jahren Haft bezahlte er sein gewaltfreies Bekenntnis zum Nationalsozialismus. Acht Jahre in der Hand seiner Gegner, die ihn für so gefährlich hielten und weil wir das System und seine Mittel kennen, haben wir uns auch nicht sonderlich über die schwere Krankheit gewundert, die ihn bald nach seiner zweiten Haftentlassung befiel und letztlich umbrachte. Bewiesen werden kann natürlich nichts, aber man kann mutmaßen…

Wer Michael Kühnen erlebt hat, wird ihn nicht vergessen, wer ihn näher gekannt hat schon gar nicht.

Er arbeitete pausenlos und gönnte sich kaum Ruhe. Bis spät in die Nacht hörten wir oft seine Schreibmaschine im oberen Stockwerk klappern. Am nächsten Morgen führte er unsere Truppe dann meist schon wieder zur nächsten Aktion. Selbst in Haft las und schrieb er unentwegt, er war – bedingt durch seinen Glauben an die Mission der Bewegung – nicht zu bremsen. Wir alle wußten, daß ihn nur der Tod würde stoppen können und es machte ihn immer sehr traurig, wenn sich wiedermal einer seiner alten Mitkämpfer ins Privatleben zurückzog, er konnte sich das für sich gar nicht vorstellen.

Mit Michael Kühnen hat die nationalsozialistische Bewegung einen ihrer Besten verloren, ein Aktivist und Führer zugleich, obgleich wir zu seinen Lebzeiten das Wort Führer im Zusammenhang mit seiner Person nicht gebrauchen durften. “Chef” hat er zähneknirschend akzeptiert.

Wie alle, die irgendwo auch nur den geringsten Erfolg aufweisen können und aus der Masse heraustreten, war er immer wieder zahlreichen Angriffen ausgesetzt, was ihn sehr schmerzte, mehrfach bot er seinen Rücktritt an, aber wir brauchten ihn doch in dieser für die Bewegung so schweren Zeit.

Heute – wo es in jeder größeren Stadt bereits Ortsgruppen, Kameradschaften und Einzelaktivisten gibt – mag es schwer zu begreifen sein, was Michael Kühnen beim Wiederaufbau der völlig am Boden liegenden Bewegung für uns bedeutet hat, seinen Ruhmesplatz in Walhall hat er allemal, allen Hetzern und Kleingeistern zum Trotz!

Er führte uns aus der ständigen Verteidigungsposition wieder zum Angriff und wenig hat mich in diesen Jahren so bewegt wie die Tatsache, daß ich durch Kühnens Werk und Tat wieder voller Stolz bekennen konnte: Ja, ich bin Nationalsozialist!

Michael Kühnen (2. v.l.) mit der Aktionsfront Nationaler Sozialisten

Michael Kühnen (2. v.l.) mit der Aktionsfront Nationaler Sozialisten

Michael Kühnen – Wir vergessen Dich nicht! Fahr’ ein in Walhall!

– Deine treuen Kameraden im Kampf um Deutschlands Wiedergeburt

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Zitat:

Michael Kühnen – *21.06.1955 – †25.04.1991

Mit dem machtpolitischen Scheitern des ersten nationalsozialistischen Volksstaates auf deutschem Boden begann im Jahre 1945 die „lange Nacht des Nationalsozialismus“. Zwar gab es den einen oder anderen Versuch, nationalsozialistische Positionen unter dem Deckmantel „demokratischer“ Parteien am Leben zu erhalten, aber allen ernsthaften Bestrebungen, wie z.B. in der Sozialistischen Reichspartei (SRP), machte die „wehrhafte Demokratie“ durch Verbote ein schnelles Ende. Das führte nach langer Inaktivität dazu, daß ehemalige Nationalsozialisten zusammen mit bürgerlich-konservativen und rechtsliberalen Kräften eine Partei schufen, die nicht nur dem Anschein nach, sondern tatsächlich „demokratisch“ war und deren Funktionäre und Mitglieder nicht müde wurden, sich der Öffentlichkeit als die „wahren Demokraten“ zu präsentieren, ihr Name: NPD. Eine skeptische Öffentlichkeit und der politische Gegner glaubten dies nicht so recht und so befand sich die neue Rechtspartei in einer ständigen Verteidigungs- und Rechtfertigungsposition. Ja, rechts wollte man sein, aber um Himmels Willen nicht nationalsozialistisch. Nationalsozialisten gab es plötzlich offiziell nicht mehr, das Bekenntnis zum Nationalsozialismus wurde in jenen Jahren weniger mit dem Ruf nach Polizei oder Staatsanwaltschaft beantwortet, als mit dem Ruf nach dem Nervenarzt. Dafür waren auch die vielen Spinner verantwortlich, die es natürlich noch reichlich gab (und gibt!) und die in ihren Zwei-Mann-Scheinorganisationen die tatsächliche politische Lage einfach ignorierten und Parolen von sich gaben, als hätte es die militärische Niederlage von 1945 nie gegeben. Sie fungierten als „Reichsführer“, ihr einziger Gefolgsmann war mindestens „Reichsorganisationsleiter“, alles in allem eine Karikatur der einst das ganze Volk umspannenden Massenbewegung und ihrer Untergliederungen.

In dieser Zeit betritt ein junger Mann die politische Bühne, dem eine glänzende Karriere in der bundesdeutschen Gesellschaft sicher gewesen wäre. Er kommt, aus begütertem Elternhaus stammend, im nordrheinwestfälischen Bonn-Beuel am 21.06.1955 zur Welt und schlägt nach dem Abitur die Soldatenlaufbahn ein. Mittlerweile zum Leutnant befördert, studiert er auf der Bundeswehrhochschule in Hamburg, sein Name: Michael Kühnen.

Und Kühnen ist kein Spinner. Er ist intelligent, redegewandt und belesen. Er hat sich mit dem Kommunismus und seinen geistigen Wurzeln ebenso auseinandergesetzt wie mit dem Nationalsozialismus und in letzterem sieht er die Chance für eine gerechtere Zukunftsordnung, zunächst in seinem Vaterland Deutschland, im Laufe seiner weiteren politischen Tätigkeit aber auch weit über dessen Grenzen hinaus.

Bevor er eine eigene Organisation gründet, erkundet er die bereits vorhandenen und merkt bald, daß ihm keine dieser Parteien oder Gruppen eine wirkliche politische Heimat bieten kann. Schon gar nicht die um ständige Aus- und Abgrenzung bemühte NPD, auf deren Veranstaltung zum 8. Mai 1977 er ein entscheidendes Schlüsselerlebnis hat. Ausgerechnet am Jahrestag der deutschen Niederlage hetzt ein NPD-Funktionär gegen das Dritte Reich und den Nationalsozialismus. Kühnen verläßt wutentbrannt diese Veranstaltung, einige Getreue folgen ihm und man beschließt spontan die Gründung einer nationalsozialistischen Frontorganisation mit dem Ehrennamen dieses denkwürdigen Tages: „SA-Sturm >8. Mai<“. Mit dieser Gründung verwirklicht Michael Kühnen eine später noch oft erhobene, in jenen Tagen des Mai 1977 aber erstmals formulierte Forderung: Nationalsozialisten gehören in eine nationalsozialistische Organisation!

Widerstrebend und auf Druck seiner Kameraden übernimmt Kühnen die Führung dieser kleinen Gruppe, die sich aber durch eiserne Disziplin, medienwirksame Auftritte und für viele unvorstellbare politische Forderungen schnell Gehör verschafft und in Kürze erstmals die politischen Schlagzeilen der demokratischen Presse auch außerhalb Deutschlands bestimmt. Was sich in den Ohren der Nachgeborenen wie pure Angabe anhören muß, läßt sich dennoch mühelos beweisen: Es gibt wohl tatsächlich weltweit kaum eine Zeitung, die nicht über die berühmte „Eselsmasken-Aktion“

 

1978.

1978.

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in der Hamburger Innenstadt berichtet, bei der junge, weit nach dem Ende des Dritten Reiches geborene Deutsche gegen die in ihren Augen verlogene Geschichtsschreibung demonstrieren, die Deutschland mit dem größten aller Verbrechen, dem Völkermord, belastet. Eselsmasken haben sie sich aufgesetzt und große Pappschilder umgehängt, auf denen zu lesen ist: „Ich Esel glaube noch… usw.“ Das ist eine ungeheure und bis dahin nicht gekannte Provokation. Diese und andere Provokationen nutzt Kühnen immer wieder zu medienwirksamen Auftritten. Wo immer die schwarz gekleideten und mit hakenkreuzähnlichen Armbinden ausgestatteten Jugendlichen unter ihrem neuen Organisationsnamen „AKTIONSFRONT NATIONALER SOZIALISTEN“ (ANS) auftauchen, haben sie das Interesse von Bürgern und Medien auf ihrer Seite, wenn auch selten deren Zustimmung. Trotzdem sollte diese Art der öffentlichen Werbung für ein politisches Ziel zum Markenzeichen Michael Kühnens werden. „Bevor man beliebt sein kann, muß man bekannt sein!“ hat er immer wieder verkündet und recht behalten.

Über diese Zeit des Beginns seiner aktiven Tätigkeit schreibt Kühnen selbst in seiner 1979 entstandenen Schrift „Die Zweite Revolution“:

„Die Welt staunt: 35 Jahre nach der Zerschlagung des Großdeutschen Reiches, nach immer neuen Umerziehungsversuchen, nach dem Verbot der NSDAP, gibt es in Deutschland wieder junge Menschen, die hakenkreuzähnliche Armbinden tragen und mit schwarzen oder braunen Hemden, schwarzen Hosen und Knobelbechern auftreten (…) Ja, unseren jungen Kameraden geht es wohl wirklich zu gut in diesem System: Sie stammen fast durchweg aus Arbeiterfamilien, sind selber Lehrlinge mit wenig Geld, finden keine Lehrstellen, sind arbeitslos oder wegen ihrer Gesinnung entlassen! Vor allem aber: Sie sehen keine Aufstiegschance in einem System, in dem Herkunft und Vermögen mehr zählen als Leistung, in dem die Handarbeit gering geachtet und ein Volksschüler wie der letzte Dreck behandelt wird. Sie haben ständig Krach zu Hause und werden von der Polizei gejagt, wenn sie ihre Parteikluft tragen. Sie sind mit 16 oder 17 Jahren schon häufiger festgenommen worden als der Durchschnittsspießer in seinem ganzen Leben (…) Sie sind mit ihrem Herzen dabei, mit ihrem jungen, glühenden Herzen; sie wollen ein besseres Deutschland; sie wollen eine Heimat, keine technokratisch gelenkte materialistische Betonwüste! Sie können es vielleicht nicht in Worte fassen, aber das ist das Schlüsselwort: Heimat! Und es gibt noch ein zweites: Haß! Haß auf die bürgerliche, verlogene Welt, die ihnen die Zukunft stiehlt; Haß auf die Staatsschützer, die Sechzehnjährige durch die Straßen deutscher Großstädte jagen; Haß auf die Feinde und Verräter, die Deutschland ausbeuten wie eine fremde Kolonie, weil sie nicht deutsch empfinden können!“

Natürlich staunen nicht nur Medien und Öffentlichkeit, auch der Polizei- und Justizapparat muß sich erst auf diesen unerwarteten Angriff von rechts einstellen und beginnt -nach dem ersten Schock- sehr bald mit wirkungsvollen Gegenmaßnahmen. Aber war man von den bürgerlich-nationalen Biedermännern bisher gewohnt, daß sie sich staatlichen Weisungen widerstandslos unterwerfen, so bildet das Verhalten der ANS und ihrer Aktivisten auch hier eine bisher nicht gekannte Ausnahme. Der Versuch der Polizei, eine Veranstaltung der ANS zu sprengen und damit die Enthüllung einer Adolf-Hitler-Gedenktafel zu verhindern, verläuft kläglich und erst unter massivem Einsatz und nach stundenlangem Kampf ende*te die „Saalschlacht von Lentföhrden“ mit Auflösung der Veranstaltung und zahlreichen Festnahmen. Nicht nur die älteren Kameraden, auch die Polizeieinsatzleitung kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß sich die SA zurückgemeldet hat.

Durch den Bückeburger Prozeß und die sich anschließenden viereinhalb Jahre Haft ist Kühnen zwar zunächst aus dem Verkehr gezogen, und auch die Aktivitäten der ANS ruhen, aber unmittelbar nach Verbüßung der Strafe meldete sich „der Chef“ an die politische Front zurück. Im Januar 1983 verschmilzt dann die „alte“ ANS mit den aus Mitgliedern verbotener Organisationen und zahlreichen neuen Kämpfern gebildeten NATIONALEN AKTIVISTEN (NA) zur legendären ANS/NA. Die darauffolgenden Monate bis zum Ver*bot der Aktionsfront im Dezember 1983 werden zum erfolgreichsten Abschnitt offen nationalsozialistischer Agitation und Propaganda seit Kriegsende. Spätestens jetzt gilt Michael Kühnen als der „Nazi-Führer“ schlechthin, eine Rolle, die er gar nicht zu spielen beabsichtigte, in die seine Gefolgsleute ihn aber immer wieder hineindrängen. Er ist eben der Beste und Fähigste.

Bereits zu Zeiten der ANS/NA, nochmehr aber nach ihrem Verbot, wird die gesamteuropäische Tendenz in der Arbeit Michael Kühnens deutlich sichtbar. Um seinen Traum von der „Europäischen Bewegung“ zu forcieren und das Deutschtum im Ausland für seine Arbeit zu mobilisieren, verläßt Michael Kühnen mit einem zeitlich begrenzten Auftrag seiner engsten Kameraden die deutschen Grenzen und bezieht Wohnung in Frankreich, wohin bereits enge Kontakte zu ehemaligen Waffen-SS-Kameraden, aber auch zu nationalrevolutionären Gruppen bestanden. Die von den Medien verbreite*te Geschichte, Kühnen sei von Funktionären des FRONT NATIONAL um Jean-Marie Le Pen „mit offenen Armen“ aufgenommen worden, gehört dagegen ins Reich der Fabel.

Von Frankreich aus bereist Kühnen auch andere Länder, wie die Schweiz oder aber auch SPANIEN, wo er unter den staunenden Augen eines deutschen Fernsehteams sogar mit Leon Degrelle zusammentrifft, jenem legendären Divisionskommandeur der Waffen-SS-Division „Wallonie“, der interessanterweise nur französisch und spanisch spricht. Für Kühnen, der mehrere Sprachen fließend beherrscht, kein Problem. Zum Abschied erklärt sich Degrelle auch bereit, Kühnens ebenfalls in Spanien gegründetes „KOMITEE ZUR VORBEREITUNG DER FEIERLICHKEITEN ZUM HUNDERTSTEN GEBURTSTAG ADOLF HITLERS“ (KAH) tatkräftig zu unterstützen.

Zwischenzeitlich laufen die Drähte der französischen und deutschen Sicherheitsbehörden heiß, die Deutschen würden Kühnen gern verhaften, ein neuer großer Prozeß ist in Vor*bereitung, die Franzosen wären froh, ihn los zu sein, diesen deutschen Nationalsozialisten, der unter soviel Medieninteresse von Frank*reich aus die „Nazi-Internationale“ schmiedet. Man einigt sich und Ende 1984 wird Kühnen nach Deutschland abgeschoben. In dem darauffolgenden Verfahren wird er erneut zu ei*ner langjährigen Haftstrafe verurteilt, die er im hessischen Butzbach bis zum letzten Tag absitzt. Kühnens Abwesenheit nutzen einige Neider und Spalter zur Demontage ihres einstigen Vorbildes, sie verbreiten Gerüchte und schüren Mißstimmungen. Unfähig, eigene politische Vorstellungen und Konzepte zu entwickeln, halten sie ihre „große Stunde“ am Vorabend des 20. Juli 1986 für gekommen. Auf der Grundlage angeblich unterschiedlicher Moralvorstel*lungen wird eine gänzlich unpolitische Debatte zum Anlaß genommen, um gegen Kühnen zu putschen. Er ist ensetzt, als er -im Gefängnis sitzend- den schriftlichen Bericht seines Stell*vertreters Thomas Brehl erhält und erklärt so*fort seinen Austritt aus der eigenen Truppe und die Niederlegung aller Funktionen, Brehl folgt ihm.

Die „Ära Kühnen“ scheint zu Ende, auch viele seiner engsten Mitarbeiter resignieren und überlassen für kurze Zeit jenen das Feld, die „dem Chef“ nicht im geringsten das Wasser reichen können, die keine eigenen politischen Vorstellungen entwickelt, geschweige sie zu Papier gebracht haben. Einige Getreue wollen sich jedoch mit diesem für sie unhaltbaren Zustand nicht abfinden, sie suchen Kühnens Stellvertreter Brehl in dessen Heimatstadt Fulda auf und bieten ihm an, ihn auf einer Deutschlandfahrt zu begleiten, um mit allen führenden Vertretern der Kameradschaften persönlich und vor Ort zu sprechen. In der aufgeheizten und von persönlichen Angriffen übelster Art bestimmten Atmosphäre hält dies Brehl für keine gute Idee. Die für die Deutschlandfahrt bereitgestellten Finanzmittel benutzt er in Absprache mit den betreffenden Kameraden aber dennoch zur Herausgabe einer kühnentreuen Ausgabe der „NEUEN FRONT“, jenes internen Kampfblattes, das, von Michael Kühnen einst ins Leben gerufen, jetzt von seinen Gegnern als deren Sprachrohr mißbraucht wird.

 

Der Erfolg ist überwältigend: Aus allen Teilen Deutschlands treffen Treuebekundungen für Michael Kühnen ein, verbunden mit der inständigen Bitte, weiterzuarbeiten und zu kämpfen und sich dieser heiligen Aufgabe nicht zu entziehen. Kühnen ist überrascht und gerührt und er entzieht sich nicht. Sofort nach seiner abermaligen Haftentlassung im März 1988 steht „der Chef“ wieder da, wo er in all den Jahren seines politischen Ringens gestanden hat: an der Spitze der ihm ergebenen Kampfgemeinschaft überwiegend junger Aktivisten, die -von ihm nicht gewollt- von Freund und Feind mittlerweile die „Kühnen-Truppe“ genannt wird.

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Mit der ihm eigenen Dynamik baut Kühnen aus Teilen seiner Kadertruppe und neu hinzugekommenen Aktivisten in kürzester Zeit eine Wahlpartei, die NATIONALE SAMMLUNG (NS), auf. Alle Kräfte seiner kleinen, aber schlagkräftigen Bewegung konzentriert er in einem Städtchen im Rhein-Main-Gebiet, im hessischen Langen. Hier will er die Demokraten mit ihren eigenen Waffen schlagen, hier rüstet er zur „Durchbruchsschlacht“. Die Unterstützung ist enorm, aus allen Gauen des Reiches und darüberhinaus kommen ständig Kameraden zur Wahlkampfhilfe in die hessische Gemeinde zwischen Frankfurt, Darmstadt und Offenbach. Nicht nur die Stadtoberen befürchten für die Kommunalwahl das Schlimmste, auch die Linkspresse, darunter die FRANKFURTER RUNDSCHAU, prophezeien entweder den Einzug der NS´ler ins Langener Rathaus oder schließen ihn zumindest nicht mehr aus. Das System zieht die Notbremse: Mit einem Verbot -der denkbar undemokratischsten aller Maßnahmen- beendet der Staat die Träume vom ersten Einzug bekennender Nationalsozialisten in ein Stadtparlament nach dem Zweiten Weltkrieg.

Zunehmend von seiner schweren Krankheit gezeichnet, gibt Kühnen dennoch nicht auf. Unentwegt reist er, hält Reden, schreibt und gründet nationale Kampfverbände. Er schont sich nicht und die unerwartete Teilwiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1989 erweitert sogar noch sein ohnehin schon großes Betätigungsfeld. Auch in Mitteldeutschland findet er schnell Zuspruch und ungezählte neue Anhänger. Ein Jahrhundertwerk wartet auf jenen Mann, der spürt, daß ihm die Zeit davonläuft und ihm die Krankheit schnell und unaufhalt*sam die noch verbliebenen Kräfte raubt.

Michael Kühnen, eine tragische Figur im klassischen Sinne, stirbt, ohne sein großes Ziel, die „Neugründung der NSDAP als legaler Partei in Deutschland“, erreicht zu haben, am 25.04.1991. Er blieb zeitlebens seinen Zielen und seinem Bekenntnis zu Volk und Nation treu. Er hinterläßt eine nicht zu schließende Lücke in der Front der Kämpfer für Deutschland! Seine Schriften sind illegal, seine Organisationen verboten und aufgelöst und es wäre politisch unsinnig, den Versuch ihrer Wiederbelebung zu machen. Was sie waren, waren sie durch ihn, aber die Erinnerung an Michael Kühnen lebt. Und wir lassen es uns nicht verbieten, ihm ein ehrendes Andenken zu bewahren. Seinen Gegnern zum Trotz und seinen ehemaligen Anhängern zum Zeichen der Treue rufen wir ihm zu:

Michael Kühnen… und Du siegst doch !

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Quelle: Freies Netz köln

Heute jährt sich zum 20. Mal der Todestag von Michael Kühnen und man sollte auch ihm, trotz unzähliger Kontroversen, gedenken.
Er war ein Revolutionär wie er im Buche stand und alles alles für seine Ideale geopfert. Knast, Verfolgung, Unehrenhafter Berufsausstieg und das alles für das woran er glaubte und wofür er zeitlebens kämpfte. Auch war er Vorbild und Vorstreiter für etliche Kameraden, die auch heute noch in seinem Sinne weiterkämpfen und sein Ideal hochhalten.
Mit ihm verlor der nationale Widerstand einen der charismatischsten Widerständler, dessen Namen die ganze Welt kannte.

Besudelt bitte nicht den Strang mit Grabengefechte über eventuelle Neigungen und Diskreditionen. Dafür gibt es einen anderen Strang, wo man sich kontrovers austauschen kann. Vielen Dank.

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Aufsatz einer Judenverehrerin, mit Anmerkunggen von C.B. : 

Quelle: http://www.sezession.de/9129/menschenrechte-fuer-faschisten.html

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Menschenrechte für Faschisten? [Natürlich, Ellen, FUER ALLE MENSCHEN (Menschenrechte = Reche für Jeden, der Mensch ist, Weib und Mann, Erwachsen und Kind)]

Was es genau war, das den 1991 an Aids verstorbenen Neonazi und FAP-Führer Michael Kühnen mit dem linken Dichter Erich Fried (1921-1988) verband: Ich weiß es nicht. Auf einen haarsträubenden, ja: absurden Liebesbrief von Fried an Kühnen bin ich durch die Wiener Literaturzeitung Volltext aufmerksam geworden, deren Lektüre auch deshalb lohnt, weil Herta Müller darin mit einem wirklich beachtlichen Interview vertreten ist, das sie noch vor Bekanntgabe des Nobelpreises gewährte.

Die umfängliche, süßliche Schmerzschrift von Fried an Kühnen einzuordnen, fällt mir schwer. An editorischer Notiz ist hier nur folgendes beigegeben: 1983 sollten der Erfinder des „Kühnen-Grußes“ und Fried in einer TV-Sendung miteinander diskutieren. Kühnen wurde kurzfristig ausgeladen, was Fried ärgerte. Die beiden trafen sich, es folgte ein Briefwechsel über Jahre. Fried wollte sogar für den zwischenzeitlich inhaftierten Neonazi aussagen.

Der in Volltext abgedruckte Brief ist ein Auszug aus dem jüngst bei Wagenbach erschienenen, von Volker Kaukoreit herausgegebenen Buch: Erich Fried. Alles Liebe und Schöne, Freiheit und Glück. Briefe von und an Erich Fried.

Fried versucht hier auf langen Seiten vor Kühnen zu begründen und entschuldigen, warum in der taz ein Interview mit ihm – Fried – erscheinen konnte, in dem der als extrem charismatisch geltende Kühnen letztlich als „armer Hund“ dargestellt wurde.

Du weißt sicher auch, daß in meinem Brief an Deinen Anwalt steht: `Natürlich würde ich Michael Kühnen gern von vielen seiner Ansichten abbringen, doch ist meine Bereitschaft, für ihn auszusagen, davon in keiner Weise beeinträchtigt.´ Das gilt nicht nur von den Aussagen vor Gericht, sondern Du bedeutest mir natürlich viel, auch dann wenn ich Dich nie von etwas überzeugen könnte. Das ist so, wie wenn ich einem von meinem Kindern sage: `Das ist meine Meinung: tust Du aber das Gegenteil, so bedeutest Du mir noch genauso viel, und ich werde Dir immer noch zu helfen versuchen und für Dich da sein.

Fried rühmt Kühnens Briefstil als “ menschlich gut“ und „großherzig“, doch:

Erst will ich noch sagen was ich von Herrn Horst Peters Satz: `wie jeder andere gemeine und heimtückische Verbrecher können Faschisten Objekte polizeilicher Verfolgung sein´ halte. Natürlich bin ich anderer Meinung, aber auch im Namen der `gemeinen und heimtückischen Verbrecher´, die ja auch Mitmenschen sind, oft auch in Wirklichkeit Opfer unserer Gesellschaft. Solche bloßen Verfolgungsobjekte könnte man ja ihrer Menschenrechte ledig sprechen. Da wäre der Besserungsanspruch der Justiz dann weggewischt. Nein!!! Natürlich glaube ich Dir, daß jedes Wort in Deinem langem Brief an mich Deine ehrliche Überzeugung ist. Gerade dadurch bestätigt mir Dein Brief ja auch, daß ich mich in meiner Einschätzung Deiner Ehrlichkeit, deines menschlichen Wertes, über all deiner guten Eigenschaften nicht geirrt habe, und dafür bin ich auch dankbar. Und überhaupt ist es eine Leistung, in Deiner Lage einen so schönen Brief zu schreiben.

Hach, man möchte Zeile um Zeile zitieren! Wie niedlich und reizend ist das! Der Briefwechsel datiert aus jenen Jahren, als Fried nach seiner Zeit als der politische Dichter Nachkriegsdeutschland nicht eben vergessen war – doch seinerzeit schlug grad seine späte Liebeslyrik („… es ist, was es ist, sagt die Liebe.“) ein.

In der zweiten Hälfte des Briefs an Kühnen geht´s historisch- politisch zur Sache: Warum Neonazis wie Kühnen Auschwitz eben nicht aus „Gemeinheit oder Trotz“ leugnen. [Wirklich brauchst Du eine Antwort, Ellen? Jetzt verstehe ich warum Du so wenig, bzw. gar nichts, verstehest. Glaubst Du wirklich, daß Kühnen, Historiker wie David Irving, usw. nicht ehrlich denken und sogar über Dasselbe  sich gemein ausdrücken, um gern von euch gequellt und ins Gefängnis gesteckt zu werden?] und Komunisten wie Paul Rassinier und Roger Garaudy  Daß es mutig sei, die Ideale eines Ernst Röhm (den der homosexuelle Kühnen verehrte)von den Zielen des SS-Staates zu trennen. Warum Fried Sympathien zum jungen Hitler hegt, und warum die von den Nationalsozialisten eingeführte Tierschutzgesetzgebung vorbildlich sei. [Bitte, am liebsten die Tiere fragen!].

Sachen gibt´s. [Doch]

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Quelle: http://www.endstation-rechts.de/news/kategorie/npd/artikel/kurzer-prozess-neonazi-wulff-vor-npd-rausschmiss.html

Dienstag, 22. Oktober 2013

Thomas-Wulff

Kurzer Prozess: Neonazi Wulff vor NPD-Rausschmiss?

Das Hauen und Stechen in der NPD geht unvermindert weiter. Nach Informationen des Blogs „publikative“ soll der Hamburger NPD-Vize Thomas Wulff aus der Partei ausgeschlossen werden. Der bekannte Neonazi gilt als hartnäckiger Kritiker von Parteichef Holger Apfel.

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Thomas Wulff (Foto: Oliver Cruzcampo)

Kaum hatte NPD-Chef Holger Apfel gestern die neusten Durchhalteparolen verbreitet, kracht es schon wieder im Gebälk seiner Partei. In seiner ganz eigenen Sicht hatte er auf dem Parteiblog „DS Aktuell“ die Zukunft der angeschlagenen NPD in allen Brauntönen gezeichnet, sogar von einem „gesamtdeutschen Anspruch“ war die Rede. Selbst die neue Drei-Prozent-Hürde bei den Europawahlen im nächsten Jahr, gegen die die NPD und weitere kleine Parteien vor dem Bundesverfassungsgericht klagen, sei nicht „unüberwindbar“. Mit einem „Paukenschlag am 25. Mai“ werde die NPD, so der 42-jährige sächsische Fraktionschef weiter, „Synergieeffekte“ freisetzen, um sodann in die Landtage von Brandenburg, Thüringen und Sachsen einzuziehen. Vor dem Superwahljahr sei die Partei „entschlossen und geschlossen“.

Eine mutige Bilanz des bislang meist glücklosen NPD-Chefs. Denn die Wirklichkeit hält ein anderes Bild bereit. In der Parteispitze ist ein Machtkampf um die Spitzenkandidatur zur Europawahl entbrannt, in dem sich die „Clique Pastörs-Marx-Apfel“ (so Karl Richter) und der bayerische Landesvorsitzende Karl Richter gegenüberstehen. Der jedenfalls fühlt sich in die Enge gedrängt und nach eigenen Angaben „gemobbt“. Auch die Parteibasis ist mit Apfels Kurs der „seriösen Radikalität“ unzufrieden, obwohl der dreifache Familienvater diesen längst still und heimlich zu den Akten gelegt hat. Während einige Radikale der NPD den Rücken gekehrt haben, gründen andere Aktivisten gleich eine neue Partei.

Gestern nun sickerte durch, dass Apfel einen seiner schärfsten Kritiker loswerden will und die „Säuberung“ der NPD mit Nachdruck vorantreibt. Wie der Blog „publikative“ berichtet, habe der Vorstand ein Ausschlussverfahren gegen den Vize-Chef der Hamburger NPD, Thomas Wulff, eingeleitet. Der bekannte Neonazi, der im Vorfeld der sächsischen Landtagswahlen 2004 in die NPD eingetreten war, galt lange als Sinnbild des Schulterschlusses zwischen NPD und den radikalen Kameradschaften. Mit Kritik hatte der einstige Weggefährte des verstorbenen Neonazi-Führers Michael Kühnen nicht gespart, weder an Apfel noch an dessen Vorgänger Udo Voigt. Mit Voigt hatte sich Wulff, der sich in Anlehnung an einen SS-Gerneral gerne „Steiner“ nennen lässt, bald überworfen, was ihn seine Position als persönlicher Referent des Vorsitzenden kostete. Zuletzt hatte er in einem scharfen Brandbrief mit Apfel abgerechnet.

Die Karten von Wulff stehen auf den ersten Blick nicht gut. Bei der Bundestagswahl vor einem Monat schnitt die von Wulff als Listenführer angeführte Hamburger NPD mit 0,6 Prozent Zustimmung am schlechtesten ab. Doch in seinem Verband hat sich der 50-Jährige prächtig eingeigelt. Mit Torben Klebe steht dort ohnehin ein Mann am Ruder, der kaum als Apfel-Freund gelten dürfte. Damit ist die nächste Runde in den NPD-internen Auseinandersetzungen eröffnet. Auf die Reaktion von „Steiner“ darf man gespannt sein.

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Quelle:http://www.koelnganzrechts.de/jugend/kameradschaft.html

“Kameradschaft Köln”

Im Oktober 1998 wurde unter Beteiligung des damals 15-jährigen Axel Reitz die neonazistische Kameradschaft Köln gegründet. Sie nannte sich nach einem im Straßenkampf umgekommenen SA-Mann auch Kameradschaft Walter Spangenberg. Bereits die Gründungsfeier verlief verheißungsvoll. Die “Kameradschaft” hatte für die Veranstaltung am 14. November 1998 unter falschem Namen Räumlichkeiten einer Kirchengemeinde in Köln-Humboldt angemietet. Die Feier konnte allerdings nicht wie geplant zu Ende geführt werden – sie wurde von der Polizei gestürmt, die das Treffen offenbar observiert hatte. Mehrere ehemalige Mitglieder der verbotenen Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei (FAP) und der Deutschen Alternative (DA)(1) hatten an der Veranstaltung teilgenommen. Entsprechend betrachtete die Staatsschutzabteilung der Kölner Polizei die Kameradschaft Köln als Nachfolgeorganisation der verbotenen FAP. (2)

KDS-Treffen 2004 in Leverkusen

KDS-Treffen 2004 in Leverkusen

Axel Reitz entpuppte sich in der folgenden Zeit als glühender Verehrer des verstorbenen Neonaziführers Michael Kühnen und unterzeichnete Briefe gerne mit “Michael Kühnen – und du siegst doch”. Trotz seines absurden Auftretens in SA-Montur und seiner schwülstigen Reden übernahm er nach dem Tod von Siegfried Lutz in der Kameradschaft Köln den Posten des “Kameradschaftsführers”. Er arbeitete sich zu einer der maßgeblichen Figuren im Spektrum der neonazistischen “Freien Kameradschaften” in Nordrhein-Westfalen hoch.

KDS-Zeitung Der Gegenangriff

KDS-Zeitung Der Gegenangriff

“Die werden erschossen”

Als 1999 der im Juli 2008 wegen Erfolglosigkeit wieder aufgelöste Kampfbund Deutscher Sozialisten (KDS) von langjährigen Kadern verbotener neonazistischer Organisationen gegründet wurde (darunter Thomas Brehl, Michael Thiel und Frank Hübner (3)), trat ihm die Kameradschaft Köln / Walter Spangenberg 1999 geschlossen bei. Bei einer KDS-Veranstaltung, die im Juli 1999 in einer Gaststätte an der Aachener Straße stattfand, trat Reitz neben dem KDS-Aktivisten Michael Koth, einem ehemaligen Funktionär diverser K-Gruppen, als Redner auf. In SA-ähnlicher Uniform und mit SA-Abzeichen dekoriert, verkündete Reitz: “Denen (gemeint war der politische Gegner, d.Red.) wird irgendwann der Kopf abgeschlagen. Die werden auf den Marktplatz gestellt und erschossen für das, was sie getan haben. In diesem Sinne Sieg Heil!” (4)

Wenn die Ausrichtung des KDS noch irgendwie verdeutlicht werden müsste, dann könnte das ein Ereignis vom 9. November 2002 tun. Während andere an diesem Tag der Reichspogromnacht und des Holocaust gedachten, hielt der KDS in einer Kleingartenanlage in Köln-Mülheim ein “Gauleitertreffen” ab. Der 9. November hat in der extremen Rechten eine andere Bedeutung: Er ist der Jahrestag des (fehlgeschlagenen) Hitler-Putsches vom 9. November 1923. Obwohl das KDS-Treffen von aufmerksamen Anwohnern entdeckt und angezeigt wurde, griff die Polizei nicht ein.

Bekenntnis zu Volk und Staat

Ideologisch bezog sich der KDS ganz offen auf den Nationalsozialismus. Mit Bezug auf diejenige Strömung innerhalb der NSDAP, die vor allem in der SA stark war und oft irreführend als “linker” Flügel der Partei bezeichnet wird, erklärte der KDS sich zur “nationalrevolutionären” Organisation. Er wollte mit einer so genannten Querfrontstrategie die Gegensätze zwischen links und rechts aufheben und eine Einheitsfront auf der “Basis von Volk und Heimat” schaffen. Offen forderte er einen “Nationalen Sozialismus”. “Auch die Losung Europas muss heißen: International: Nationaler Sozialismus!”, heißt es in einer Strategiedarstellung des KDS (5). Die Organisation wollte ein “Diskussions- und Kampfforum auf der Basis des gemeinsamen Bekenntnisses zu Volk und Staat” sein. In der Praxis kam es jedoch nie zu einer Zusammenarbeit zwischen dem KDS und linken Gruppen.

Antiamerikanismus und Antisemitismus durchzogen die Ideologie des KDS. In einer Publikation mit dem Titel “Wetterleuchten”, die der KDS als sein “theoretisches Organ” bezeichnete und die laut seinen Angaben “Informationen zur nationalpolitischen Bildung” beinhaltete, wurde unter dem Slogan “Nationalisierung statt Globalisierung” die Weltlage erklärt. (6) Die USA werden als einer der Vorreiter der Globalisierung und als herrschende Weltmacht zum Hauptfeind erkoren – und mit ihnen zugleich “jüdische Finanzoligarchen und -cliquen” (Rothschild, Oppenheimer). Freund für den KDS war, wer sich gegen die USA und Israel positioniert. Das drückte sich in Kontakten zur irakischen Botschaft aus oder auch in Besuchen, die Reitz und Koth der nordkoreanischen Botschaft abstatteten. “Deswegen ist Saddam Hussein für uns groß und bewundernswert”, erklärte Reitz einst, “weil er es geschafft hat, wie unser Führer Adolf Hitler sein Volk hinter sich zu bringen, und das Volk steht hinter ihm. Er hat den Irak zu einer der orientalischen Art und Mentalität entsprechenden orientalischen Variante des nationalsozialistischen Volksstaates gemacht.” (7) Im Jahr 2003 führte der KDS in Köln eine Solidaritätsdemonstration für Saddam Hussein durch.

Kameradschaft Köln fordert die Freilassung von Saddam Hussein, Ende 2003

Kameradschaft Köln fordert die Freilassung von Saddam Hussein, Ende 2003

Auch dem nordkoreanischen Regime fühlte der KDS sich eng verbunden. “Verteidigt das volkssozialistische Nordkorea (KDVR) unter Führung des Genossen Kim Jong Il gegen alle Aggressionsbestrebungen des US-Imperialismus und seiner südkoreanischen Marionetten!”, lautete ein Kampfauftrag aus dem Jahr 2007. Michael Koth hatte Nordkorea bereits 1995 bereist. (8)

Aktionsbüro Westdeutschland

Die Kameradschaft Köln bzw. der KDS haben bereits eine Vielzahl von Aufmärschen und Kundgebungen organisiert. Paul Breuer, rechte Hand von Axel Reitz, hatte bereits die erste große Kölner Neonazi-Demonstration am 22. Mai 1999 angemeldet, die gegen die Ausstellung “Verbrechen der Wehrmacht” gerichtet war. Reitz und Breuer arbeiten dabei oftmals eng mit dem Hamburger Neonazi-Kader Christian Worch zusammen.

Kölner Neonaziaktivist Paul Breuer...

Kölner Neonaziaktivist Paul Breuer…

In Anlehnung an das Aktionsbüro Norddeutschland haben Reitz und einige andere im Jahr 2004 das Aktionsbüro Westdeutschland (Ab West) gegründet, das “den Freien Widerstand in Rheinland-Westfalen festigen und die regionalen Strukturen verbessern” soll. (9) Nach mehreren erfolglosen Anläufen wollten die Gründer eine Vernetzungs- und Koordinierungsstelle für die neonazistischen “Freien Kameradschaften” schaffen, hieß es in einem von Reitz mitunterzeichneten Gründungspapier. Das AB West machte vor allem durch zahlreiche Aufmärsche von sich reden, bei denen Reitz oft als Redner auftrat. Die Streitigkeiten innerhalb der Szene konnte das AB West bisher jedoch nicht überwinden. Nur ein Teil der NRW-”Kameradschaften” schloss sich ihm an. Die Teilnehmerzahl an den Aufmärschen blieb in einem überschaubaren Rahmen von jeweils 50 bis 300 Personen.

“Volksverhetzung” [als jüdischer Begriff]

Im Sommer 2006 wurde Reitz, der bereits zuvor diverse Bewährungsstrafen erhalten hatte, u.a. wegen Volksverhetzung zu 33 Monaten Haft verurteilt. Er hatte 2004 auf einer Demonstration in Bochum, die sich gegen den Bau einer Synagoge richtete, eine antisemitische Hetzrede gehalten: “Es ist uns nahezu unmöglich gemacht, etwas gegen das auserwählte Völkchen Gottes zu tun. Und mit dieser arroganten Art richten sie (die Juden, d.Red.) sich selbst zugrunde. Und ich könnte nicht sagen, dass mir das Leid tut”. (10) Im August 2006 wurde auch Breuer wegen antisemitischer Hetze und Körperverletzung zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Seitdem wurde es ruhiger um das Ab West. Es ist ihm nicht gelungen, weitere Nachwuchskader heranzuziehen. Die entstandene Lücke füllten die “Autonomen Nationalisten” u.a. mit der Gründung der AG Rheinland, der die Kameradschaft Köln 2007 beitrat.

...und sein Kameradschaftsführer Axel Reitz

…und sein Kameradschaftsführer Axel Reitz

Seit seiner Haftentlassung Anfang 2008 ist Reitz wieder in der Szene aktiv. Am 12. und 26. April 2008 trat er als Redner auf von “Freien Kameradschaften” bzw. der NPD organisierten Demonstrationen in Stolberg auf. Am 14. Juni 2008 lud er zu einem “Treffen freier, nationaler Kräfte” in Pulheim ein, an dem u.a. die Neonazi-Kader Christian Worch und Thomas Brehl teilnahmen. Anwesend war auch Reinhold Leidenfrost, ein ehemaliger Jagdflieger der Wehrmacht. (11) Reitz versucht offensichtlich, seine Führungsposition wieder einzunehmen. Ob er damit den daniederliegenden Strukturen der “Freien Kameradschaften” Schwung geben kann, bleibt abzuwarten.


(1) Kölner Stadt-Anzeiger 16.11.1998. Unter anderem nahm Rainer Gallianer, ein ehemaliges Mitglied der Deutschen Alternative (DA), an dem Treffen teil.
(2) Kölner Stadt-Anzeiger 16.11.1998
(3) Frank Hübner und Michael Thiel gehörten der verbotenen Deutschen Alternative (DA) an, Thomas Brehl war in der Aktion Nationale Sozialisten/Nationale Aktivisten (ANS/NA) als rechte Hand von Michael Kühnen tätig.
(4) Express 5.8.2000
(5) Durch die Querfront zum Sozialismus, http://www.kds-im-netz.de
(6) Wetterleuchten Nr. 9/2007
(7) Frontal 21 08.10.2002
(8) http://www.kds-im-netz.de/plakate/nordkorea.htm
(9) LOTTA. Antifaschistische Zeitung aus NRW #22, 2006
(10) Kölner Stadt-Anzeiger 23.07.2007
(11) http://www.ag-rheinland.net/aktuelles/2008-06-15treffenfreierkraefte.htm

 

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TEIL II :

IV. ANHANG:

ZU : Gleichgeschlechtigkeit in der NSDAP … II. Teil.

 

Handsome and Blonde:

[ Auszug aus : ]Nazi-Freaks …


 Von Peter Kratz Deutsche Emanzipationsbewegungen verlaufen (sich) meistens von links oben nach rechts außen. Die Gruppe um den Siegener Germanisten Wolfgang Popp und den auch aus “Konkret” bekannten ostdeutschen Autor Eike Stedefeldt, die sich lange als linker Flügel der deutschen Schwulenbewegung ausgab – immerhin der weltweit bedeutendsten nach den USA -, hatte nun auch ihr geschichtsrevisionistisches Coming Out, das logisch in Sympathiebekundungen für Nazis und für den irakischen und palästinensischen “Widerstand” mündete. Tucholskys sarkastisches Küßt die Faschisten, wo Ihr sie trefft! paßt besser zur scheinbar pazifistischen Popp-Politik als der “Konkret”-Ulk Nit kloppen – poppen (im Editorial von “Konkret” 8/2004 gegen Wolfgang Popp), denn der Kreis um den Friedensprofessor aus der Rheinprovinz erscheint durch diese personenbezogene Übersetzung von Make Love not War fälschlich als naives Blumen-Kränzchen. Popps Kriegs-Erklärung jedoch, nach der die Bombardierungen Hamburgs oder Bagdads unterschiedslos zu demselben “Krieg gegen die Bevölkerung” gehörten wie die Angriffe auf Guernica oder Belgrad, steht im Kontext eines Gesamtwerks von Gleichstellungsbeauftragten für die verfolgte deutsche Unschuld. Die Parallelisierung mit Guernica diente jüngst, auf Plakate gedruckt, dem FDP-Oberbürgermeister der neuen Hauptstadt der braunen Bewegung sogar dazu, sein Dresden medienwirksam zur “pazifistischen Stadt” zu erklären.Aus der Zeitschrift “Forum Homosexualität und Literatur”In seiner Zeitschrift “Forum Homosexualität und Literatur”, einem offiziellen Organ der Universität Siegen für den gleichnamigen Forschungsschwerpunkt im dortigen Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften, stellte Popp sich als der eigentliche Entdecker des schwulen kommunistischen Schriftstellers Ronald L. Schernikau dar und beklagte, der westdeutsche Republikflüchtling in die DDR sei leider schnell seiner politischen Führung entglitten. Und das war auch gut so, liebe Genossinnen und Genossen, denn Popp gründete das Blatt 1987 gemeinsam mit der Weggefährtin und Freundin des vormaligen SS-Funktionärs Hans Schneider alias Schwerte, Marita Keilson-Lauritz, die sogleich im ersten “Forum”-Heft bekannte, von der Konservativen Revolution her “in die Homostudien geraten” zu sein. Die Deutschlehrerin, die heute als Literaturwissenschaftlerin angesprochen werden möchte, studierte bei Schwerte Germanistik, noch bevor der falsche Professor Karriere als Rektor der Technischen Hochschule Aachen machte. Welch verschlungene Lebenswege: Die in Tallinn geborene Lauritz war kurz vor der sowjetischen Besetzung Estlands von einem SS-Sonderkommando, das die dortigen “Volksdeutschen” heim ins Reich holte, vor dem Kommunismus gerettet worden, und Schwerte, der damals noch Schneider hieß, aber schon Germanist war, gehörte zu den anpackenden SS-Männern vor Ort, die diese Umsiedlung aus dem Baltikum organisierten.Als nach dem Einsatz weiterer SS-Leute das Baltikum auch noch “judenfrei” war, entwarf Schneider, nun im “persönlichen Stab des Reichsführers-SS” für die “Germanisierung” der Hochschulen in den besetzten Niederlanden zuständig, Pläne zur Besiedelung des alten Deutschritter-Gebietes zwischen Njemen und Narwa mit “arischen” Niederländern und Flamen. Nachdem dann alles anders gekommen war als geplant, bot der zum “Professor Schwerte” mutierte Helfer Himmlers seiner nunmehrigen Studentin Marita Lauritz ein Promotionsthema an. Lauritz zog dann in die Niederlande, wo sie an einem Kolleg das bei Schwerte gelernte Deutsch weitergab. Und als 1995 das niederländische Fernsehen die wahre Identität Schwertes/Schneiders aufdeckte, der inzwischen als Beauftragter für die Hochschulbeziehungen Nordrhein-Westfalens zu den Niederlanden ehrenvoll an die Stätte seiner alten Schandtaten zurückgekehrt war, und als NRW sich nun schämte und ihm wg. Täuschung Professorentitel und Beamtenpension wegnahm, da war für Schwertes Meisterschülerin klar: Landesvater Johannes Rau zeige gegenüber dem früheren SS-Mann “Unmenschlichkeit”. In mehreren Stellungnahmen bekannte sie nun ihre innige Freundschaft zu ihrem Antifa-verfolgten Führer durch ihr deutsches Leben.In Popps “Forum” deckt Keilson-Lauritz den pädophilen nationalrevolutionären Konservativen Stefan George ab, der in seinen Gedichten die Führer von Männerbünden besang und deshalb von den Nazis umworben wurde, es im wirklichen Leben aber nur zum Fähnleinführer frühreifer Knaben brachte. Georges eitle Schreibe und seine Hybris, selbst bereits ein Exemplar des kommenden Übermenschen zu sein, verbanden sich inhaltlich mit Rassismus und Antimodernismus, und so wurde er schnell zur Leitfigur für das ästhetische Empfinden jenes Teils der antidemokratischen Rechten, der sich vor dem Proletkult der SA-Horden ekelte. Anläßlich der durch internationale Wissenschaftspreise bereits vielfach ausgezeichneten George-Biographie Robert E. Nortons aus dem Jahr 2002, die den angeblich unschuldigen Lyriker kindlicher Männlichkeit als knallharten Wegbereiter der nationalsozialistischen Herrschaftsform vorstellt, bestand Keilson-Lauritz 2003 im “Forum” erneut darauf, daß die in der breiten angelsächsischen ebenso wie in der marxistischen (Lucács) George-Forschung unumstrittene Beziehung zwischen den Nazis und ihrem Dichter-Idol “nach wie vor unbewiesen” sei. “Ganz absurd” sei es, wie Norton anzunehmen, George habe die Schöngeister auf den kommenden Gröfaz eingesungen. Weiter wetterte sie, ihre eigene George-Forschung im Rahmen des Popp-Kreises werde in Übersee gar nicht zur Kenntnis genommen, und die Amis sollten angesichts der Rassendiskriminierung in den USA ohnehin besser schweigen zu “Georges Empörung über afrikanische Besatzungssoldaten” im Rheinland der Weimarer Zeit.“Georges Geheimnis” überschrieb sie ihre Abrechnung mit Norton und erinnerte am Ende auch explizit an Lothar Machtans unsägliches Machwerk “Hitlers Geheimnis”, zu dessen erweiterter Taschenbuchausgabe sie 2003 als Tippgeberin beigetragen hatte. Mit Hilfe ihrer Hinweise und denen aus der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, die inzwischen ganz offen mit Antisemiten aus der Möllemann-Hohmann-Ecke kooperiert, konstruierte Machtan in der Neuauflage 2003 die irre Theorie, Hitler sei in einem Angstreflex deshalb Antisemit geworden, weil die ersten Sexualwissenschaftler um Magnus Hirschfeld jüdischer Herkunft gewesen seien und er die Geheimhaltung seiner eigenen sexuellen Orientierung bedroht gesehen habe, als sie Sexualität zu einem öffentlichen Thema in Wissenschaft und Politik machten.Neben Popp und Keilson-Lauritz gehört zum Herausgeberkreis des “Forums” auch Wolfram Setz, hauptberuflich ein langjähriger Mitarbeiter der großdeutsch organisierten “Monumenta Germaniae Historica”, einer in der nach-napoleonischen Zeit vom Freiherrn vom Stein zwecks deutscher Identitätsstiftung gegründeten Einrichtung, mit der die gemeinsame Schlachtordnung, zu der die Germanenstämmlinge 1813/14 gegen Napoleon und die westliche Zivilisation angetreten waren, endlich auch Reich werden sollte. Ihre beste Zeit hatten die “Monumenta” unter dem sexuell geheimnisvollen Hitler und dem Beinamen “Reichsinstitut für ältere deutsche Geschichtskunde” ab 1935, als hier die alten Zugehörigkeiten der zu erobernden Gebiete wie Luxemburg oder das “Deutschordensland” des Baltikums erforscht wurden. Heute sitzen sie vergleichsweise bescheiden in München als Körperschaft des öffentlichen Rechts und tragen den schlichteren Beinamen “Deutsches Institut für die Erforschung des Mittelalters”, aber in ihrem Wappen steht immer noch stolz der alte Spruch: “Sanctus Amor Patriae Dat Animum”, was in etwa heißt: Die heilige Liebe zum Vaterland schenkt geistige Lust. Setz, der sexualpolitisch eher den Ideen des Marquis de Sade als ihrer Kritik im zweiten Exkurs der “Dialektik der Aufklärung” nahesteht, gibt auch die “Bibliothek rosa Winkel” heraus, die das Erbe des “Verlag rosa Winkel” angetreten hat, in dem Setz bereits als Autor, Übersetzer und Herausgeber tätig war.Der Hamburger Buchhändler Detlef Grumbach, der früher zur “Demokratischen Lesben- und Schwulen-Initiative” (DeLSi) aus dem friedensbewegten DKP-Umfeld zählte, hat diesen Hauptverlag der homosexuellen Emanzipationsbewegung der 80er Jahre nunmehr seinem “MännerschwarmSkript Verlag” als “Bibliothek”-Reihe einverleibt. Auch diese enge Vernetzung ist historisch verschlungen, wenngleich nicht ganz so früh: In der DeLSi-Zeitschrift “DornRosa”, in der Grumbach als ständiger Mitarbeiter schrieb, wurde schon in den 80er Jahren für Popps “Forum” geworben. Und wie zum Verrat an den Rosa-Winkel-Häftlingen aus den KZ kamen bei “rosa Winkel” auch Schriften von Popp und Keilson-Lauritz heraus, darunter beschönigende Texte zu Stefan George. Offenbar verstanden sich Grumbach und Setz auf Anhieb, denn heute verkauft der zum Verlag gehörende traditionsreiche Hamburger schwule Buchladen “Männerschwarm”, der eine der bedeutendsten Sado-Masochismus-Abteilungen im seriöseren deutschen Buchhandel aufweist, so emanzipatorische Titel wie “Strenge Zucht” (mit Anleitungen zu “Strafe und Folter”), “Handbuch für Sklaven” oder “Rohrstöckchen im Internat”. Und im “Themenschwerpunkt ‘Military'” der “Männerschwarm”-SM-Abteilung soll die Vaterlandsliebe nicht mehr nur geistig aufgeilen, denn hier gibt es – für 25 Euro auch online bestellbar – das Buch “Rückgrat des Heeres – Handbuch für Unterführer”, das angepriesen wird als “das praktische Rüstzeug für den Offizier im Einsatz”, das “alles bereit (hält), was in der Bundeswehr für die Vorbereitung und Durchführung von Übungen und Einsätzen notwendig ist”. Ein Rückgrat der SSAls eine Graue Eminenz in der schwul-lesbischen Literatur- und Geschichtsszene spielt Setz den Paten für den Junghistoriker Florian Mildenberger, der eifrig in Popps “Forum” schreiben darf und 2002 seine angebliche “Habilitationsschrift” (“dieses Buch, das zugleich als Habilitationsschrift dienen soll“, schreibt er im Vorwort) darüber, was angeblich “Psychiater, Kriminalpsychologen und Gerichtsmediziner über Homosexualität 1850-1970” geäußert haben sollen, in der “Bibliothek rosa Winkel” veröffentlichte: ein theorieloses Sammelsurium von Schandtaten der Psychiatrie gegen Schwule, in dem sich Mildenberger immer wieder in der Nazi-Terminologie verfängt, die er oftmals ohne Hinterfragen und ohne Anführungszeichen einfach übernimmt. Sogar im “Forum” wurde kritisch bemerkt, daß einzelne Sätze Mildenbergers doch etwas irritierten, z.B. dieser: “Die nationalsozialistische Rassenhygiene hat nicht stimulierend gewirkt, und auch aus der Einführung dieser Ideologie und ihrer Oktroyierung auf die österreichische Wissenschaftsgesellschaft haben sich keinerlei Synergieeffekte im Bereich der Homosexuellenforschung ergeben”. Das Buch hat jedoch seinen Höhepunkt zweifellos auf den Seiten 91 und 100, wo der Autor die Schmetterlinge zu “Vertebraten” erklärt und die Aussagekraft der an homosexuellen Schmetterlingen gewonnenen Forschungsergebnisse deshalb bezweifelt, weil sich der “Analogieschluß von den Vertebraten auf den Menschen” ja wohl verbiete. Offenbar kann Grumbach seiner Kundschaft heute sogar verkaufen, der Schwule habe im Gegensatz zum deutschen Heer, siehe oben, kein Rückgrat. Mildenberger darf sich im Sommer 2005 keineswegs “habil.” nennen, auch wenn Grumbach mit seinem Buch die “Sonderreihe Wissenschaft” seiner “Bibliothek rosa Winkel” eröffnete.Auch Mildenbergers angebliche Dissertation aus dem Jahr 2000, auf die Popp im “Forum” aufmerksam machte, ist bemerkenswert. Sie behandelt die “Polarmagistrale”, eine von Straf-und Kriegsgefangenen aus SS und Wehrmacht 1947 bis 1953 durch Sibirien gebaute Eisenbahnstrecke. Die Quellen seiner “Forschung” sind neben alten “Spiegel”-Artikeln und Solschenizyns “Archipel Gulag” Zeitzeugen, die er – so schreibt Mildenberger selbst – über “Veteranenverbände (z.B. HIAG-SS)” gesucht haben will. Hauptquelle ist dabei ein “SS-Unterscharführer in den SS-Sonderverbänden z.b.V. unter Otto Skorzeny”, den Mildenberger als “Freund meiner Familie” vorstellt und der einige Jahre in sowjetischen Straflagern arbeiten mußte, und zwar, wie Mildenberger wissen will, zu Unrecht, weil die Sowjets ihn 1946 aus Meißen, wo er untergetaucht war, entführt hätten.

Die Verbindung Mildenbergers zu den SS-Veteranen erhellt gleichnishaft die Entwicklung der ganzen Szene um Popp und Stedefeldt, wie man weiter unten sehen wird: Obersturmbannführer Skorzeny, aus einem österreichischen Freikorps zum “Sonderbeauftragten” des Reichssicherheitshauptamtes und Schwiegersohn des Reichsbankpräsidenten Hjalmar Schacht aufgestiegen, gehörte 1943 zu den Befreiern Mussolinis, die diesem die Errichtung der propagandistisch wieder mehr an den “antikapitalistischen” Positionen des frühen Faschismus und der SA orientierten Republik von Salò ermöglichten. Skorzeny schlug dann mit Otto Ernst Remer den Aufstand vom 20. Juli 1944 nieder und bildete 1944/45 “Wehrwolf”-Rackets aus, die aus dem Untergrund gegen alliierte Besatzungssoldaten kämpften. Sie orientierten sich an dem völkisch-“sozialistischen”, nationalrevolutionären Freikorps-Kampfbund “Wehrwolf”, der 1923 (wenngleich in Halle) gegen die Besetzung des Ruhrgebiets durch die französischen und belgischen Soldaten, die oftmals afrikanischer Herkunft waren, gegründet worden war. Der Kampfbund bezog sich seinerseits auf den 1910 erschienenen Roman “Der Wehrwolf”, in dem der Antisemit Hermann Löns heimtückische Hinterhalte und das blind blutrünstige Wüten untergetauchter Horden im Dreißigjährigen Krieg, die “alle Hundsfötter, die hier nicht hergehören, totschießen wie tolle Hunde” und dafür “bis über die Enkel im Blute gehen” wollten, als Freiheitskampf für die eigene Religion besungen hatte. Ein “Kampfblatt für deutschen Glauben, für Rasse, Volkstum und Kulturbewußtsein” hieß in den 20er Jahren ebenfalls “Wehrwolf”, auch die Zeitschrift des “Jungnationalen Bundes”, der wie viele Konservative Revolutionäre den Blutrausch des Lönsschen Roman-Rackets als befreienden Kampf gegen fremde kulturelle Gebote, bürgerliche Moral, Zivilisation und gegen jedes Gesetz außer dem des Eigennutzes pries; “nicht hören und sehen will ich dann von Kultur, Urmensch will ich sein in der Urnatur”, wie der Löns-Herausgeber Friedrich Castelle 1924 den Heidedichter im Vorwort zur Werkausgabe zitierte. Die Kampfbünde und Freikorps gingen dann größtenteils in der SA auf, Löns’ Roman wurde in der Nazi-Zeit zu einem der meist gelesenen Bücher, Skorzeny konnte also 1944/45 leicht und erfolgreich an diesen Mythos anknüpfen.

Skorzeny gehörte auch zu den Organisatoren der “Rattenlinie” zur Flucht von SS-Verbrechern nach Südamerika, weshalb er bis zu seinem Tod 1975 einer der wichtigsten Kontaktpersonen der weltweit verstreuten SS-Leute war und im Titel einer US-amerikanischen Biographie von 1998 als “Skorzeny, the Most Dangerous Man in Europe” bezeichnet wurde. In seinem Exilland Franco-Spanien gründete er einige Neonazi-Organisationen, in denen der Führer der “Wehrsportgruppe Hoffmann” ebenso wie der schwule Neonazi Michael Kühnen ein und aus gingen und in denen der Aufstieg des Neonazismus in Westdeutschland mitgeplant wurde. Laut “Handbuch deutscher Rechtsextremismus” war Skorzeny auch gemeinsam mit dem in Syrien lebenden Alois Brunner, der vormals rechten Hand Adolf Eichmanns, in den 50er Jahren angeheuert worden, um im warmen Ägypten “Sicherheitskommandos” gegen Israel aufzubauen, als seine SS-Mannen noch an der sibirischen Eisenbahn bauen mußten.

Diese Schrift Mildenbergers über die “Polarmagistrale” beinhaltet im wesentlichen das Gejammere des Skorzeny-Vertrauten und Mildenberger-Freundes darüber, daß die Bürger der Sowjetunion, die den Mordaktionen von SS und Wehrmacht entkommen waren, ihn gefaßt und dann schlecht behandelt hätten. Freilich wurde der SS-Gewährsmann von den Sowjets am Ende der Haftzeit wieder entlassen, so daß er Mildenbergers “Zeitzeuge” werden konnte, während die Deutschen keinen Politkommissar der Roten Armee lebend davon ließen.

Der SS-Germanist als Opfer des SPD-Ministerpräsidenten, der Dichter George als Opfer amerikanischer Literaturwissenschaftler, Hitler als Opfer jüdischer Sexualaufklärer, die SS- und Wehrwolf-Leute als Opfer sowjetischer Entführungskommandos — und auch Mildenberger stimmt in die deutsche Opfer-Klage ein, wenn er in Fußnoten schildert, wie er selbst 1998 von den “Erben der GULagkonstrukteure” verfolgt worden sei, nachdem er ohne jede Anmeldung oder Forschungsgenehmigung in einem nordrussischen Archiv illegal Unterlagen über die Polarmagistrale fotografiert habe, daraufhin hinausgeworfen worden sei, aber im Gelände der alten Straflager und der Eisenbahntrasse unverdrossen weiter fotografiert habe, deshalb von Polizisten angesprochen worden sei, die er nicht als solche erkannt, sondern kurzerhand verprügelt haben will, und wie er die Beute seines Privatkriegs, die illegal beschafften Archivalien, “in einem ausgehöhlten Weißbrot” bei seiner “halsbrecherischen” Flucht vor den russischen Behörden, die seiner wegen “des Verdachts der Spionage, des Verstoßes gegen das Archiv- und Paßgesetz sowie wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt” habhaft werden wollten, nach Deutschland gebracht haben will — eine Räuberpistole, die ihn offenbar die Promotion an der Universität München kostete, wie man aus dem Vorwort seines Doktorvaters herauslesen kann. Dennoch erschien die Arbeit als Veröffentlichung des “Instituts für Geschichte Osteuropas und Südosteuropas” dieser Uni, das den von der bayrischen Staatsregierung jüngst eingerichteten interdisziplinären “Elitestudiengang Osteuropa-Studien” an den Universitäten München, Erlangen-Nürnberg und Regensburg koordiniert, der “Schlüsselqualifikationen” für “verantwortungsvolle Aufgaben in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft” vermitteln soll.

Auch Ernst Röhm ein Opfer — “der Linken” !

Mildenbergers Pate Wolfram Setz ist auch eine treibende Kraft der sexualpolitischen Vereinigung “wissenschaftlich-humanitäres komitee” (whk), die Eike Stedefeldt unter Bezug auf Magnus Hirschfelds historisches WhK von 1897 – der weltweit ersten schwulenpolitischen Organisation – 1999 neu gründete und in dem er, weil er persönlich lieber aus der Hecke statt aus der Hüfte schießt, offiziell nur den Posten des Kassenwartes einnimmt. Die Übernahme des alten Namens durch Stedefeldt stellt sich heute auch deshalb als programmatisch dar, weil schon Hirschfeld mit bekennenden Antisemiten zusammenarbeitete, mit Freikorps-Leuten befreundet war, die ihm Informationen über Homosexuelle in der NS-Bewegung zusteckten, und sich schließlich vom Beginn der 30er Jahre an auch aktive Nazis unter den Mitgliedern des WhK befanden, wie der Hirschfeld-Biograph Manfred Herzer berichtet. Das heutige “whk” gibt die von Stedefeldt in seiner Privatwohnung produzierte Zeitschrift “Gigi – Zeitschrift für sexuelle Emanzipation” heraus, für die dieser anfänglich auch linke Autoren wie Tjark Kunstreich, Oliver Tolmein und mich werben konnte, weil er geschickt den Eindruck erweckte, an die Tradition von “Konkret Sexualität” anknüpfen zu wollen, das von 1979 bis 1986 sexualpolitische Themen von links her debattierte. Auch Texte Schernikaus druckte Stedefeldt hier nach. Inzwischen jedoch hat sich “Gigi” völlig gewandelt, auch wenn Stedefeldt immer noch mit den Namen linker Autoren wirbt, die hier längst nicht mehr schreiben. Mildenberger ist nun auch hier einer der Hauptmänner und tritt sogar öffentlich als “Gigi”-Autor und Vertreter der “whk”-Politik auf. So saß er im Dezember 2004 bei der Konferenz “Sexuelle Demokratie” der Bundeszentrale für politische Bildung, die Otto Schilys Innenministerium untersteht, mit Keilson-Lauritz auf dem Podium; hier traf sich der rechte Flügel der Sexualpolitik, darunter auch Lothar Machtan als Referent (zum rätselhaften Thema “Die sexuelle Person (!) von Adolf Hitler und ihre historisch-politische Funktion”) und Dieter Grumbach – nun auch in “Gigi” gedruckt – als lautstarker Zuhörer. Wie nahe man sich steht, zeigt auch Stedefeldts Werbung für das diesjährige Treffen des Popp-“Forums” und seines Trägervereins in der “Gigi”-Ausgabe vom Mai 2005. Mit einer Fortsetzung der Sexpol-Bewegung der 70er Jahre, von der die meisten “Gigi”-Autoren ohnehin nicht einmal einen Schimmer haben, hat die politische Wirklichkeit des “whk” und seiner Zeitschrift heute nichts gemein.

Stedefeldts Ruck nach rechtsaußen wurde trotz aller Vermittlungen und Relativierungen, die nötig sind, weil eine “Querfront” sonst nicht funktioniert, im Sommer 2004 offenkundig, als er – lange bevor nun auch Rosa von Praunheim mit schwulen Nazis Geld zu verdienen versucht – eine “Gigi”-Gedenkausgabe für Ernst Röhm zu dessen siebzigsten Todestag herausbrachte. Wer kommt auf eine solche Idee? Zur Illustration diente ihm eine offizielle Fotographie von Röhm an seinem Schreibtisch in seinem Dienstzimmer im Frühjahr 1934, dazu der verharmlosende Hefttitel “Der dicke Hauptmann”. Das Foto, das erst im Innern des “Gigi”-Heftes ganz gezeigt wird, präsentiert den SA-Führer, wie er gesehen werden wollte: pflichtbewußt bei der Aktenarbeit, kulturbeflissen vor einem barocken Gobelin, bescheiden zurückgenommen, denn selbst die Schreibtischlampe erscheint größer als der SA-Chef. Im Editorial erfand Stedefeldt eine neue Opferperspektive Marke Machtan: “die Linke” habe Röhms Schicksal und überhaupt die ganze Verfolgung Homosexueller durch die Nazis mitzuverantworten, weil “die Linke … Röhms sexuelle Vorlieben skandalisiert” habe; daran hätten dann schwulenfeindliche Nazis nur noch anzuknüpfen brauchen.

Stedefeldts Röhm aus “Gigi”, mit originaler “Gigi”-Bildunterschrift.Kann eine gemütliche dicke Tunte jemandem Böses tun?

Scan aus dem “Gigi”- für Ernst Röhm im Juli 2004. Mit diesem Bild illustrierte Stedefeldt sein Editorial mit den Tucholsky-Fälschungen. Die Bildunterschrift ist original Stedefeldt; sie suggeriert die Harmlosigkeit des SA Führers.

Wörtlich schrieb Stedefeldt, diese Skandalisierung von Röhms Sexualität durch “die Linke” habe sich “als fatal für das weitere Schicksal Homosexueller unter den Nazis” erwiesen, die dann zu Tausenden in Zuchthäusern und KZ starben. “Fatal für das Schicksal” – schlechtes Deutsch zwar, aber die doppelte Betonung der Unausweichlichkeit zeigt, wie wichtig Stedefeldt die Beschuldigung der Linken ist. Denkt man sein schlechtes Deutsch weiter, dann bedeutet dieser Satz: schicksalsmäßig festgelegt hatte “die Linke” den Tod der Homosexuellen in den KZ, unausweichlich – Schicksal eben ! – mußte ihr Tod nun erfolgen. So spricht man Nazi-Verbrecher frei.

In Wahrheit lief alles anders 1931/32: Längst hatte Goebbels gegen Röhm und andere homosexuelle Nazis innerparteilich intrigiert, wie seine Tagebücher zeigen, und die bayrische Staatsanwaltschaft ermittelte bereits sei Anfang 1931 gegen Röhm wegen vermuteter Sexualdelikte gegen Minderjährige, bevor die sozialdemokratische Zeitung “Münchner Post” im Frühjahr 1931 sexuell fundierte Herrschaftsstrategien im männerbündlerischen “Braunen Haus” erstmals öffentlich thematisierte. Daß Röhm schwul war und daß er das NS-Prinzip von Führer und Gefolgschaft, wo es, wie in allen Großorganisationen, auch mit der Erotik der Macht oder gar mit plattem Sex durchgesetzt wurde, homosexuell durchsetze, dafür konnte die Linkspresse nun wirklich nichts, wenngleich sie es offen ansprach. Dieses Faktum wurde dann in der Biederatmosphäre der damaligen Zeit, einmal öffentlich, zu einem Selbstläufer für die gesamte Presse. Andere linke Blätter kritisierten vor diesem Hintergrund bis Ende 1932 im wesentlichen die Heuchelei der Nazis, die sexuelle Beleidigungen, Antisemitismus und Terrordrohungen gegen die Linke zu homophoben Hetzkampagnen kombiniert hatten. Und es war der SA-Renegat und Nationalrevolutionär Otto Strasser, der zu dieser Zeit und später bis in die 70er Jahre die Öffentlichkeit breit mit (homo-) sexuellen Details aus der NS-Parteiführung fütterte. 1932 schließlich veröffentlichte das von Nazis beeinflußte “WhK” in den letzten Ausgaben seiner “Mitteilungen” (eine Publikation, die Stedefeldt 1999 ebenfalls wiederbelebte) fast nur noch “Dokumente” zur “Röhm-Affäre”, darunter internes NSDAP-Material gegen weitere führende Nationalsozialisten, und stellte sich schützend vor Röhm und die anderen Angegriffenen. Von alledem in “Gigi” kein Wort, und schon das historische WhK hatte nicht kritisiert, welche Herrschaftspotenz Sexualität hat, wohl weil es im Innern nach demselben Prinzip von Gunst und Abhängigkeit funktionierte.

In Stedefeldts Ehrenrettung für den verfolgten SA-Mann bleiben auch die Taten Röhms, eines der schlimmsten Verbrecher des Nazi-Terrors gegen Linke und Juden in den Jahren 1931 bis 1934, unerwähnt, ebenso, daß etliche der von Röhm eingesetzten Führer der marodierenden SA-Banden bekennende Homosexuelle waren, die mehr von einander wußten als nur ihre sexuelle Orientierung, darunter Fememörder aus der Freikorpszeit wie Edmund Heines und Karl Ernst oder der von Historikern als pädophiler sexueller Sadist beschriebene frühere Freikorps-Terrorist Heinrich Graf Helldorf, der mit Vorliebe farbige Knaben ausgepeitscht haben soll. Allesamt organisierten sie nach der Machtübertragung, nunmehr aufgestiegen zu obersten SA-Führern oder Polizeipräsidenten preußischer Großstädte (Heines in Breslau, Helldorf in Potsdam, dann in Berlin), den mörderischen Terror, der schon 1931/32 zahlreichen Linken das Leben gekostet hatte, nunmehr staatlicherseits, nahmen selbst an körperlichen (auch sexuellen) Mißhandlungen, Folterungen und Morden in SA-Kasernen und Polizeipräsidien teil und wurden dann als inzwischen überflüssige Mitwisser der tatsächlichen mörderischen Umstände der “Machtergreifung” und als nicht disziplinierbare Kämpfer gegen jede Art von Establishment in den Aktionen gegen den “Röhm-Putsch” fast alle ebenfalls kaltgemacht bzw. kaltgestellt.

Diese Wirklichkeit der faschistischen Rackets paßt jedoch nicht zum liebevollen Klischee von der gemütlichen dicken “Tunte” – so eine “Gigi”-Bildunterschrift zu Röhm -, das Stedefeldt 2004 offenbar vermitteln wollte. (Nebenbei: Davon, daß sexuelle Handlungen jenseits des als normal angesehenen heterosexuellen Verkehrs, etwa “homosexuelle Betätigung” im Vergleich zur bloß geistigen Schwärmerei für soldatische Männlichkeit, innerhalb solcher von Schwulen und/oder sexuellen Sadisten beeinflußten oder geführten Männerbünden und SA-Rackets, die längst jede bürgerliche Moral konservativ-revolutionär verlacht hatten und deren Terror davon angetrieben wurde, dieses Verlachen endlich auch praktisch zu machen, “tabuisiert” gewesen sei, wie es Tjark Kunstreich im Gefolge Stedefeldts in “Konkret” 5/2005 behauptet, kann im Lichte der Empirie bis Mitte 1934 überhaupt keine Rede sein. Im Gegenteil, für etliche Schwule, die aufgrund der gesellschaftlichen Repression gezwungen waren, die hergebrachte Moral ebenfalls abzulehnen und diese Ablehnung keineswegs immer auf hohem intellektuellem Niveau zustande brachten, waren die Männerbünde aufgrund ihrer Praxis der “Umwertung der Werte” auch dann attraktiv, wenn sie selbst die Verbindung von Sexualität und Gewalt nicht praktizierten: Hier wurde endlich nicht mehr nur verständnisvoll gequatscht und schwärmerisch gedichtet, sondern handfest gevögelt.)

Von Röhm zu Haider und gegen Jelinek

Statt einer reflektierten Betrachtung über Homosexualität als Herrschaftsstrategie in männerbündlerischen Rackets unter der Bedingung der gesellschaftlichen Repression alles Sexuellen, insbesondere der Repression der Homosexuellen, brachte Stedefeldt, um seine Verharmlosungen und Fälschungen zu rechtfertigen, lange Zitate aus einem der dümmsten “Weltbühne”-Artikel Kurt Tucholskys, in dem dieser sich im April 1932 dagegen wandte, die kursierenden homophoben “Witze” über Röhm als Mittel im antifaschistischen Kampf anzusehen. “Nicht einmal unsympathisch” sei das über Röhm Kolportierte, so zitierte Stedefeldt Tucholsky. Röhm könne “durchaus anständig sein”, und: “Hat er sich an kleinen Jungen vergriffen? Nein. Hat er bewußt Geschlechtskrankheiten übertragen? Nein. Das und nur das unterliegt der öffentlichen Kritik – alles andere ist seine Sache”, so Tucholsky nach Stedefeldts Zitierweise. In völliger Fehleinschätzung des rechtsextremen Terrors – seit 1918 hatte es bereits mehrere Hundert Morde gegeben und die Beteiligung von NS-Größen daran war bekannt, verurteilte Fememörder der Freikorps-Rackets waren nach der Amnestie zu NSDAP-Reichstagsabgeordneten und SA-Führern geworden, geheime Nazi-Pläne für den Terror nach einer “Machtübernahme” waren bereits 1931 bekannt geworden, und außerdem gab es die brutalen Erfahrungen mit dem italienischen Faschismus – rief Tucholsky im Originalartikel nun dazu auf, “gleichgültig” gegenüber den SA-Interna zu bleiben: “Sind wir die Wächter dieser Privatarmee? Von uns aus kann Hitler Einbrecher einstellen.” Daß Tucholsky mit dieser Gleichsetzung von homosexuell und kriminell zwar Röhm kritisierte, aber selbst schwulenfeindlich auftrat, erfuhren “Gigi”-Leser jedoch nicht mehr, denn Stedefeldt ersetzte diesen Abschnitt des Artikels durch Pünktchen, so daß Tucholsky zum bloßen Röhm-Verteidiger zurecht geschnitten wurde. Und wo Auslassungen nicht reichten, um Tucholsky in die Strategie der Stilisierung Röhms als Opfer der Linken einzubauen, verfälschte Stedefeldt das Zitat direkt: Während der “Weltbühne”-Autor lediglich die homophoben Angriffe auf Röhm “nicht für sauber” hielt, fälschte Stedefeldt ein Wort so, daß es aussah, als habe sich Tucholsky generell gegen alle Angriffe auf Röhm gewandt.

Schon 1991 hatte derselbe Tucholsky-Artikel in Popps “Forum” für dieselbe Botschaft, Röhm sei letztlich das Opfer der Linken geworden, herhalten müssen; und der damalige “Forum”-Autor Jörn Meve hatte schon 1990 in Grumbachs “MännerschwarmSkript”-Verlag ein revisionistisches Buch über das angebliche “antifaschistische Stereotyp des ‘homosexuellen Nazi'” veröffentlicht. Auch hier kam es nicht zu einer Analyse des Einsatzes von Sexualität und Sexualängsten als internen Machtinstrumenten der rechtsextremen Rackets, die sich an Horkheimer und Adorno orientieren könnte, sondern es blieb bei Schuldzuweisungen an die Linke. Der Effekt, wenn nicht gar das Ziel dieser Debattenstrategie scheint es zu sein, mit dem Vorwurf der Homophobie einen Schutzschild um rechte Politik zu errichten.

Auch gegen die Kritik Elfriede Jelineks an der Regierungsbeteiligung Jörg Haiders in Wien hatte Stedefeldt im Mai 2000 Tucholskys “Röhm”-Artikel angeführt; er sah damals wohl die Chance für sein “Gigi”, endlich mit Popps “Forum” gleichzuziehen. Jelinek hatte mit verschiedenen Zeitungsinterviews in komplexen Gedankengängen – ausgehend von ihren Werken “Ein Sportstück” und “Lust”, in denen sie vorführte, wie sich die unterdrückte Erotik und Homoerotik des Normalmannes in der “Vergötzung des Gesunden, Jungen, Sportlichen, Starken” auf Kosten der Schwächeren zeige, und in denen sie die “sexuelle(n) Verhältnisse, die bei den gegenwärtigen gesellschaftlichen Verhältnissen eben immer ein Herr-Knecht- bzw. Herr-Magd-Verhältnis sind”, anprangerte – die charismatische Wirkung Haiders auf seine überwiegend männlichen Anhänger ähnlich der von Sport-, Film- oder Musikidolen und parallel zur Wirkung Hitlers als “erotisches Phänomen” bezeichnet, das sich die Unterdrückung der homoerotischen Anteile der männlichen Normpersönlichkeit zunutze macht und diese Anteile, umgeleitet auf fanatische Anhängerschaft, zur Geltung kommen läßt, quasi entfremdet befreit. Haider “arbeitet, wie alle faschistoiden Bewegungen, mit dem ästhetischen Körperkult, mit dem homoerotischen Männerbund, der sich im Sport manifestiert, es ist sozusagen der erlaubte sexuelle Akt mit dem braungebrannten jungen ‘Führer’, der huldvoll seine Gunst gewährt”, so Jelinek im Februar 2000 in der “Berliner Morgenpost”. Dabei setze Haider seine eigene “sexuelle Ambivalenz” gezielt politisch ein. Dem “stern” sagte sie ebenfalls im Februar 2000 mit ausdrücklichem Verweis auf ihr “Sportstück”: “Der Ungeist setzt sich durch, das homoerotische Männliche setzt sich gegen die Frau durch, gegen das Schwache, diese Kitzbühelisierung Österreichs, diese Geistfeindlichkeit, die mit Kinderscheck und Mutterkreuz arbeitet und der Frau wieder nur den Platz der Gebärenden erlaubt.” Haider sei “minderheitenfeindlich” und “bedient aggressiv die niedrigsten Instinkte”.

Stedefeldt ließ beim Zitieren dieser Sätze aus dem “stern” – das “Morgenpost”- Interview brachte er gar nicht – die gegen die Frauenunterdrückung gerichteten Teile einfach weg, drehte die Aussagen um und tat so, als habe die feministische Schriftstellerin die männliche Homoerotik zum Ungeist erklärt, als hasse sie Haider wegen dessen sexueller Ambivalenz statt wegen der politischen Instrumentalisierung dieser Ambivalenz durch ihn. Dann zog Stedefeldt gegen Jelinek los: Sie sei ein “herausragendes Beispiel” für “halbseidene Unterleibsjournalisten” und “liefert” den FPÖ-Chef “dem ‘gesunden Volksempfinden’ aus”, schrieb er in “Gigi”. Haider ergehe es nun wie damals dem armen Röhm, und da habe doch schon Tucholsky … Daß Jelinek gerade die gesellschaftliche Unterdrückung der Homoerotik und die daraus resultierende “verschwiemelte Erotik” (Jelinek) als eine Grundlage der männerbündlerischen Herrschaftsstrategien und damit eben dieses “gesunde Volksempfinden” kritisierte, unterschlug Stedefeldt. Die linke Feministin war für ihn – wie für die gesamte von Normmännern dominierte Rechtspresse Österreichs und Deutschlands, die die Autorin bewußt mißverstand – nun zum Abschuß frei. Jelineks Einleitungssätze gegen Haiders Mitregierung: “Von mir ist erbitterte Feindschaft zu erwarten. Ich werde wie eine Kreuzotter zuschnappen”, konterte Stedefeldt in einer “Gigi”-Meldung über ihren Literaturnobelpreis frauenfeindlich: “Kröten schlucken!” müsse man nun (wobei er eine ebensolche Unkenntnis der biologischen Gliederung des Tierreichs bewies wie Mildenberger mit seinen Schmetterlingen).

Und weiter zu Ronald Schill

Stedefeldts Attacken zugunsten rechtsextremer Politiker sind entgegen dem ersten Anschein keineswegs vom Recht auf Schutz der Privatsphäre motiviert, wie seine Solidaritätsaktion mit Ronald Schill Ende 2003 bewies. Eine private, “über zehn Jahre alte Zuschrift” (“Gigi”) eines von Schill als schwul nicht nur geouteten, sondern beschuldigten Politikers auf eine Kontaktanzeige in einer Schwulenzeitschrift, die sich Stedefeldts “whk” offenbar beschafft und bis zum passenden Zeitpunkt sorgsam verwahrt hatte, wurde nach Schills Fall in “Gigi” als Beweis für die Richtigkeit von Schills Anschuldigungen im Wortlaut mit voller Namensangabe und Adresse des Schill-Opfers veröffentlicht. Scheinbar widersprüchlich: Während Stedefeldt kritisiert, daß SPD-Zeitungen 1931/32 zwei private Liebesbriefe Röhms veröffentlicht hatten, veröffentlicht er in “Gigi” selbst einen privaten Brief des Schill-Opfers; doch die Gemeinsamkeit in beiden Fällen: Stedefeldt stellt sich jedesmal auf die Seite eines Rechtsextremen, auf Röhms und Schills! Auch in die andere politische Richtung gilt Stedefeldt der Schutz der Privatsphäre nichts: So brachte “Gigi” ein Foto vom Klingelschild der Privatwohnung des Grünen-Politikers Volker Beck, den Stedefeldt zudem auf einem “Gigi”-Titelbild, mit der Wirkung homophober Klischees spielend, als “Minister des Rückwärtigen” lächerlich zu machen versuchte. Um emanzipatorische Sexualpolitik geht es dabei offenbar nicht, denn das ist die Botschaft eines klassischen Rackets: Wir vom “whk” wissen, wo ihr wohnt und was ihr treibt!

Die Röhm-Ausgabe von “Gigi” zog mit homophoben und gleichzeitig frauenfeindlichen Klischees auch gegen die Offiziere vom 20. Juli 1944 zu Felde. “Ein Damenrevolver hätte genügt”, lautete die Überschrift eines Artikels, der auch das “Privatleben” der Verschwörer thematisierte. Die “Clique von Uniformschwuchteln” um Stauffenberg, der eine “Vorliebe” für “Homoerotik” gehabt habe, sei jedoch zu blöde gewesen zum Schießen und sogar zu ungeschickt, nach dem Scheitern beim Selbstmord den eigenen Kopf richtig zu treffen: “Selbst darin war ihnen der Anstreicher aus Braunau noch überlegen”, mit dem sich “Gigi” zwar nicht allzu offen solidarisieren kann, aber es sei doch erinnert an Mildenbergers SS-Freunde und Skorzenys Rolle bei der Niederschlagung des Aufstandes der Stauffenberg-Leute.

Der NaTionalsozialist Michael Kühnen als angeblicher Schwulen-Befreier

Als Querfrontblatt übertrifft Stedefeldts “Gigi” Popps “Forum” bei weitem. So stellte die Röhm-Gedenknummer 2004 ohne erkennbare Aktualität auch noch den mehrfach vorbestraften Hitlersanhänger Michael Kühnen vor, der sich an den SA-Stiel orientierte und Röhm verehrte, als einen weithin verkannten eigentlich doch grundehrlichen Schwulenbefreier. Der Verfasser des mehrere Seiten langen Artikels, der scheinbar wertneutral die Kühnen-Schrift “Nationalsozialismus und Homosexualität” von 1986 als eine brauchbare Grundlage für emanzipatorische Politik von rechts nacherzählte, war der aus “Junge Welt”, “unsere zeit” und “Neues Deutschland” bekannte Autor und “whk”-Aktivist Markus Bernhardt, den Stedefeldt zeitweise in Berlin als seinen sexualpolitischen Ziehsohn vorstellte und der, wie schon Kühnen damals, ein Anhänger der Ba’athisten und Saddam Husseins ist. Redaktionell bearbeitet erschien der Kühnen-Artikel, den sich die “Junge Welt” wohl (noch) nicht zu drucken getraute, wenig später auch in dem deutschlandweit verbreiteten, kostenlos in großstädtischen Kneipen und bisweilen auch in alternativen Buchläden (hier zum Teil gleich neben dem Verkaufsstand mit “Konkret”, “Gigi” und der “Jungen Welt”) ausliegenden Veranstaltungs- und Anzeigenblatt “Box” aus Köln, dem Bernhardt und der “whk”-Vorsitzende und “Gigi”-Verlagschef Dirk Ruder seit einiger Zeit als ständige Autoren ein politisches Profil zu geben versuchen.  

Verharmlosung des Nazi-Verbrechers Röhm  Das “Gigi”-Heft mit Röhm-Verharmlosung durch Stedefeldt und Kühnen-Popularisierung durch Bernhardt.In dem Heft druckte Stedefeldt ohne Genehmigung auch einen Text von der BIFFF…-Internetseite ab, so dass sein Heft nicht so rechtsextrem wirkte, wie es tatsächlich war; für den Abdruck muss der “Gigi”-Herausgeber, der “Förderverein des whk e. V.”, nun laut Gerichtsentscheid 1 500 Euro “fiktive Lizenzgebühr” an das BIFFF… bezahlen.Der Kühnen-Artikel zeigt das “Niveau” dieser Schreiberlinge, denen Ideologie über alles geht. Bernhardt, der Kühnen in dem Artikel als ehrlichen Schwulenbefreier von rechts vorstellte, fälschte Kühnens Rückgriff auf homosexuelle Praktiken in der altgriechischen Armee Spartas in seinen “Gigi”- und “Box”-Artikeln zu Kühnens angeblicher Verehrung der “spartakistischen Armee” bzw. “der Armee von Spartakus” um — ist Bernhardt nur ein Depp ohne Geschichtskenntnisse, der den römisch- thrakischen Sklaven-Aufständler Spartacus mit der Jahrhunderte älteren griechischen Stadt Sparta verwechselt, aber dennoch als gern gesehener Journalist in “Junge Welt” oder der DKP-Zeitung “UZ” die SPD-Größen Wiefelspütz und Schreiner interviewen darf, oder ist er ein gewiefter Taktiker der Soli-Bündnis-Konstruktion, der als Dummenfänger Assoziationen an den KPD-Vorläufer “Spartakus-Bund” und den “Spartakisten-Aufstand” von 1919 wecken will, damit Saddam-Freund Kühnen nicht mehr ganz so rechts erscheint? (Nach unseren öffentlichen Hinweisen auf Bernhardts lächerliche Geschichts-Unkenntnis bringt “Gigi” nun auf der Internetseite der Zeitschrift eine überarbeitete Version des Bernhardt-Artikels, in der Bernhardts “spartakistische Armee” aus der “Gigi”-Printausgabe kommentarlos zur “spartanischen Armee” mutierte.)

Die enge Verbindung zwischen dem Kreis um Stedefeldt und “Box” zeigt sich schon daran, daß Ruder hier seine Kolumnen explizit als “Sprecher” des “whk” schreibt und gleichzeitig eine “Box”-eMail-Adresse angibt; seine Tätigkeit für “Box” wurde 2003 von einer “whk”-Bundestagung mit Stedefeldt und Setz sogar extra abgesegnet. Während das Literatur-“Forum” rechte Politik aus einer wissenschaftlichen Attitüde heraus betreibt, während “Gigi” als sexualpolitische Abonnement-Zeitschrift, die allenfalls in ausgewählten Buchländen frei verkauft wird, auch nur ein intellektuell interessiertes Publikum auf die Querfront-Linie zu lenken vermag, kann “Box” einen viel breiteren Teil der schwulen Sex-and-Fun-Community erreichen, dem man die rechte Politik erst einmal als Szenekultur verkaufen muß.

Bisher richtete sich “Box” überwiegend an Schwule, die ihr Lebensziel in der Kandidatur zum Peitschen schwingenden “Mister Leather” sehen. Doch was als lustiger Verkleidungsspaß von Fetischfreunden daherkam, erscheint seit dem Eingreifen des “whk” auch als politische Linie (wofür nicht nur die wiederkehrenden Oskar-Lafontaine-Interiews in “Box” sprechen). Der deutsche “Mister Leather”-Titelträger des Jahres 2004, ein Philipp Tanzer aus Dresden, posiert mit der Reichsinsigne seines “Amtes”, einer riesigen schwarzrotgoldenen Lederscherpe mit der aus Nieten gefertigten Aufschrift “German Mr. Leather”, für “Box”-Werbeanzeigen mit dem Text “Deutschland Pride im Monatstakt”, ein Wortspiel aus der Homosexuellenparole “Pride Parade” zum Christopher-Street-Day (CSD) und dem “Stolz auf Deutschland” der Rechtsextremen. Tanzer war früherer Berufssoldat der Bundeswehr und nennt sich in der Fetischszene heute “Krieger”. Wie Ruder schreibt auch er in “Box” Kolumnen, z. B. zum Umgang mit Nazis “in unserer eigenen kleinen Subkultur”: “Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!”, denn “Vorurteile sind doch in jedem von uns vorhanden!”, deshalb sei “Toleranz” in alle Richtungen angesagt. Mit “Box”-Hilfe schaffte er es inzwischen auch in die älteste ehemals linke schwul-lesbische Emanzipationszeitschrift, die Berliner “Siegessäule”, die ihn in ihrer Ausgabe vom März 2005 mit einem ganzseitigem Foto vor dem Reichstagsgebäude ehrte.

Ende.

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WARNUNG FÜR DIE JUDEN UND FEINDE CHRISTI:

 

Aufgrund bundesdeutscher Justizpraxis können auch
Belegstellen, sogar welche aus wissenschaftlichen Werken und geschichtliche Unterlagen, von Juden und Judenknechten
zu einer Strafverfolgung führen, wenn man sich nicht glaubhaft vom Inhalt
Abstand nimmt und die Veröffentlichung geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu
stören. Hiermit nehme ich ausdrücklich Abstand von solchen Belegstellen und
Aussagen, falls sie in meinen Veröffentlichungen erscheinen würden, trotzdem ich, herlich, sie alle als völlig friedlich finde. Manche teile ich mit, und manche nicht, deswegen nehme ich von allen in allgemeinem Abstand und gebe sie zur Auskunft, “kulturellen” Wissen und Forschungszwecken wieder, einfach um die Wirklichkeit und alle Meinungen und Urteile zu kennen und zu erforchen, so daß der Leser als Wahrheitssucher die Wahrheit selber finde. Das gilt für alle meine Schriften. Meine Blogs drücken auch meine eigene Gedanken aus; was ich denke und sage, das unterschreibe ich (entweder Ricardo de …, oder “César Borgia”).  Übertragen gilt dies auch für Umleitungen/Verweise auf
andere Internetseiten, deren Veröffentlichung habe ich rechtlich grundsätzlich
nicht zu vertreten, da ohne Mitwirkung meinerseits. Ausdrücklich verweise ich
auf den Haftungsausschluss und die Bekanntmachungen gleich anfangs auf meiner Seite hin, gültig für alle von mir veröffentlichten Weltnetz-Seiten.

 

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NACHAHMUNGEN:

Nazi Chic Cosplay, Chinese Netizen Reactions

http://www.towchina.com/news/nazi-chic-cosplay-chinese-netizen-reactions.html

 

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Cosplay featuring a character dressed in a SS Nazi officer uniform and a character dressed as “Chi” from the anime “Chobits”

“Nazi chic” is a term that describes the use of Nazi imagery, paraphernalia or fashion either for the exhilaration of breaking taboos or for sensational shock value, but not for the express purpose of sympathizing with the ideology of Nazism.

Cosplay is a popular phenomenon in Asia where practitioners dress up as characters from their favorite manga, video games and anime. However, while rare, cosplay in the style of Nazi Germany military personnel has become somewhat prevalent and has been documented as early as 2000.

This recent interest in Nazi cosplay is likely inspired by such Nazi-themed anime and manga like “URDA: The Third Reich” which tells a story about Nazis using time-travel to change the outcome of World War II; “Kekko Kamen“, in which a naked masked superhero fights corruption at a school against such adversaries like an S+M-themed Nazi dominatrix; “The Cockpit“, in which it is a Nazi Germany that wields the world’s first atomic bomb; “Jin-Roh: The Wolf Brigade“, in which Japan is taken over by Germany at the end of WWII; “Kishin Heidan“, in which aliens invade Earth during WWII and form an alliance with Axis powers; and “Hellsing“, a manga about a Nazi group called “the Millennium” that relocate to Brazil after the end of WWII and become vampires.

Nazi cosplayers often don’t comprehend the historical implications of the uniforms they are wearing. When asked, they would respond with “We’re not racist, we just like the fashion. Really.” Nazi cosplaying occurs in Japan, Hong Kong and South Korea, all places that though were directly involved with World War II didn’t experience the same impact of Nazi culture as the West or haven’t come to appreciate the sensitivity that Westerners may have towards Nazi imagery. Of these three places, it is in Japan that a manga version of Adolf Hitler’s “Mein Kampf” has been published.

From MOP:

My SS military uniform and bridal veil~Everybody, be nice now~\(^o^)/~

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ABER … ZUM VERGLEICH. Nicht das selbe, … Oder? :

FONS: DEVIANTART. 2013-2016 CainIsNotMyEnemy.

FONS: DEVIANTART. 2013-2016 CainIsNotMyEnemy.

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Acerca de ricardodeperea

Nacido en Sevilla, en el segundo piso de la casa nº 8 (después 18) de calle Redes de Sevilla, el 21 de Septiembre de 1957. Primogénito de D. Ricardo, tenor dramático de ópera (que estuvo a punto de hacer la carrera en Milán), y pintor artístico; y de Dñª. Josefina, modista y sastre ( para hombre y mujer), mas principalmente pintora artística de entusiata vocación. Desafortunadamente dedicóse tan abnegadamente a su familia y hogar, que poco pudo pintar, pero el Arte, el retrato, dibujo y pintura fueron su pasión hasta la muerte, que la sorprendió delante de un óleo de San Antonio de Escuela barroca sevillana, y al lado de una copia, hecha por mi padre, de la Piedad de Crespi, en tiempo litúrgico de San José. Seminarista en Roma, de la Archidiócesis de Sevilla desde 1977-1982, por credenciales canónicas de Su Eminencia Revmª. Mons. Dr. Don José María Bueno y Monreal. Alumno de la Pontificia Universidad de Santo Tomás de Aquino en Roma, 1977-1982, 1984, por encomienda del mismo Cardenal Arzobispo de Sevilla. Bachiller en Sagrada Teología por dicha Universidad (Magna cum Laude), donde hizo todos los cursos de Licenciatura y Doctorado en Filosofía (S.cum Laude), y parte del ciclo de licenciatura en Derecho Canónico (incluido Derecho Penal Eclesiástico). Ordenado de Menores por el Obispo de Siena, con dimisorias del Obispo Diocesano Conquense, Su Exciª.Rvmª. Mons. Dr. en Sagrada Teología, D. José Guerra y Campos. Incardinado en la Diócesis de Cuenca (España) en cuanto ordenado "in sacris", Diácono, por Su Exciª.Rvmª. Mons. Dr. en Sagrada Teología, D. José Guerra y Campos, el 20 de Marzo de 1982. Delegado de S.E.R. Mons. Pavol Hnilica,S.J., en España. Ordenado Presbítero, por dimisorias del mismo sapientísimo, piadoso e insigne católico Doctor y Obispo Diocesano conquense, el 8 de Enero de 1984 en la Catedral de Jerez de la Frontera (Cádiz), por Su Exciª. Rvmª. Mons. D. Rafael Bellido y Caro. Capellán Castrense del Ejército del Aire, asimilado a Teniente, y nº 1 de su promoción, en 1985. Fue alumno militarizado en todo, en la Academia General del Aire de San Javier (Murcia), destinado al Ala nº 35 de Getafe, y después a la 37 de Villanubla (Valladolid); luego de causar baja, como también el nº 2 de la promoción, a causa de encubiertas intrigas políticas pesoistas [ocupó pués, así, la primera plaza el nº 3, primo del entonces presidente de la Junta de Andalucía, un Rodríguez de la Borbolla] en connivencia con el pesoista Vicario Gral. Castrense, Mons. Estepa. Fue luego adscrito al Mando Aéreo de Combate de Torrejón de Ardoz. Párroco personal de la Misión Católica Española en Suiza, de Frauenfeld, Pfin, Weinfelden, Schafhausen, ... , y substituto permanente en Stein am Rhein (Alemania) . Provisor Parroquial de Flims y Trin (cantón Grisones), en 1989-90; Provisor Parroquial (substituto temporal del titular) en Dachau Mittendorf y Günding (Baviera), etc.. Diplomado en alemán por el Goethe Institut de Madrid y el de Bonn (mientras se hospedaba en la Volkshochschule Kreuzberg de esa ciudad renana) . Escolástico e investigador privado en Humanidades, defensor del Magisterio Solemne Tradicional de la Iglesia Católica y fundamentalmente tomista, escribe con libertad de pensamiento e indagación, aficionado a la dialéctica, mayéutica de la Ciencia. Su lema literario es el de San Agustín: "In fide unitas, in dubiis libertas et in omnibus Charitas". Ora en Ontología, ora en Filosofía del Derecho y en Derecho Político admira principalmente a los siguientes Grandes: Alejandro Magno (más que un libro: un modelo para Tratados) discípulo de "El Filósofo", Aristóteles, Platón, San Isidoro de Sevilla, Santo Tomás de Aquino, los RRPP Santiago Ramírez, Cornelio Fabro, Juán de Santo Tomás, Domingo Báñez, el Cardenal Cayetano, el Ferrariense, Domingo de Soto, Goudin, los Cardenales Zigliara y González, Norberto del Prado; Friedrich Nietsche, Martin Heidegger ; Fray Magín Ferrer, Ramón Nocedal y Romea, Juán Vázquez de Mella, Enrique Gil Robles, Donoso Cortés, Los Condes De Maistre y De Gobineau, el R.P. Taparelli D'Azeglio; S.E. el General León Degrelle, Coronel de las SS Wallonien, Fundador del Movimiento católico "Rex", el Almirante y Excmº. Sr. Don Luis Carrero Blanco (notable pensador antimasónico, "mártir" de la conspiración de clérigos modernistas, y afines, suvbersivos, y de la judeleninista ETA), S.E. el Sr. Secretario Político de S.M. Don Sixto (Don Rafael Grambra Ciudad), los Catedráticos Don Elías de Tejada y Spínola y Don Miguel Ayuso, entre otros grandes pensadores del "Clasicismo Natural" y "Tradicionalismo Católico"; Paracelso, el Barón de Evola, etc. . En Derecho Canónico admira especialmente a Manuel González Téllez y Fray Juán Escobar del Corro; Por supuesto que no se trata de ser pedisecuo de todos y cada uno de ellos, no unánimes en un solo pensamiento ("...in dubiis libertas"). Se distancia intelectual, voluntaria, sentimental y anímicamente de todo aquel demagogo, se presente hipócriamente como "antipopulista" siendo "polulista", o lo haga como antifascista, "centrista", moderado, equilibrado, progresista, moderno, creador y garante de prosperidad, o como lo que quiera, el cuál, sometiéndose a la mentira sectaria, propagandística y tiránica, inspirada en cualquiera de las "Revoluciones" de espíritu judío (: la puritana cronwelliana (1648,) la judeomasónica washingtoniana (1775), la judeomasónica perpetrada en y contra Francia en 1789, y las enjudiadas leninista y anarquista), ataque sectariamente o vilipendie a Tradicionalistas, franquistas, Falangistas, Fascistas, Nacionalsocialistas, Rexistas, etc., o se posicione nuclearmente, a menudo con la mayor vileza inmisericorde, y a veces sacrílega, contra mis Camaradas clasicistas ora supervivientes a la Gran Guerra Mundial (1914-1945), ora Caídos en combate o a resultas; se considera y siente parte de la camaradería histórica y básica común con los tradicionalismos europeistas vanguardistas de inspiración cristiana (al menos parcial), y con sus sujetos, aliados de armas contra la Revolución (jacobina, socialista, comunista, anarquista).
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